21.07.2016, 14:26 Uhr

ÖSTERREICH auf dem 3. Rang der friedlichsten Staaten in der Welt

(Foto: privat)

Präsident Josef HÖCHTL traf den Vorsitzenden des Außenpolitischen Ausschusses im Europäischen Parlament MdEP Elmar BROK

Türkei, Großbritannien und die Zukunft der EU im Zentrum des langen Gesprächs- ÖSTERREICH auf dem 3. Rang der friedlichsten Staaten in der Welt

Wenn sich zwei Langzeitfreunde treffen und beide noch einige Stunden Zeit haben, dann ergeben sich etliche interessante Gesprächsthemen.
Der Zeitpunkt des Treffens war ja auch einladend: unmittelbar nach dem militärischen Umsturzversuch in der Türkei, einige Wochen nach dem BREXIT- dem Ausstieg
Großbritanniens aus der EU- und die weitere Entwicklung der verbleibenden 27 Mitgliedsstaaten in der EU.
Präsident Josef HÖCHTL und MdEP Elmar BROK kennen einander seit 1973: damals traf Höchtl als Bundesobmann der Jungen ÖVP den gerade gewählten Bundesobmann-Stellvertreter der deutschen Jungen UNION Elmar BROK und sie haben einander immer wieder in den verschiedensten Funktionen begegnet. So erinnerten sie sich auch in dem sehr freundschaftlichen Gespräch an die Zeit, als BROK und HÖCHTL die beiden europäischen Vizepräsidenten des derzeitigen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude JUNCKER in der Europäischen UNION der christdemokratischen Arbeitnehmer waren.

Einig waren sie sich in den derzeitigen heißen Themen:
Zur TÜRKEI-„Wir müssen trachten, dass in der Türkei die Demokratie, die Menschenrechte und der Rechtsstaat nicht in Gefahr geraten“ und „Wenn sich die Türkei für die Wiedereinführung der Todesstrafe entscheidet, dann entfernt sie sich definitiv von europäischen Werten und schließt sich selbst aus.“
Zum BREXIT: „Durch die Entscheidung, die EU zu verlassen, wird die britische Bevölkerung von etlichen wichtigen Bereichen der EU ausgeschlossen – der Marktzutritt würde –ähnlich wie bei Norwegen den Briten sehr teuer kommen und sie
werden selbst kein Mitspracherecht mehr haben.“
Zur EU: „ Die EU ist das erfolgreichste FRIEDENSPROJEKT, das Europa jemals erlebt hat und soll positiv weiterentwickelt werden. Das Wertesystem der EU muss allerdings wieder stärker von allen hervorgehoben werden.“ Und: „Wir dürfen das Erreichte nicht als Selbstverständlichkeit betrachten.“
Höchtl fügt eine erfreuliche Untersuchung dazu: „Nach dem neuesten Weltfriedensindex des Institutes for Economics and Peace in SIDNEY liegt ÖSTERREICH auf dem 3. Rang – nur Dänemark und Island werden als noch friedlicher eingestuft.
An den letzte Stellen - also als sehr unsicher- liegen Syrien, Südsudan, Irak und Afghanistan.
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