07.05.2016, 00:00 Uhr

Biomasse vernetzt

In Zams fand in der vergangenen Woche ein Treffen der Biomasseheizwerkbetreiber des Oberlandes statt. Der Tiroler Heizwerkverband unter Leitung des Koordinators Andreas Moser hat tirolweit mehrere Treffen organisiert mit dem Ziel, die Heizwerke zu vernetzen und zu stärken. Im Bezirk Imst wurde die erste Anlage in Stams errichtet. Weitere größere Anlagen befinden sich in Imst, Längenfeld sowie in Kühtai. Biomasse liefert einen wichtigen Beitrag, die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern zu schaffen: Ziel der Vision 2050 des Landes Tirol ist es, bis zum Jahr 2050 den Energiebedarf in Tirol einerseits zu halbieren und andererseits zu 100 % mit erneuerbaren Energieträgern abzudecken. Neben Wasserkraft und Sonnenenergie soll die Biomasse aus dem heimischen Wald wesentlich dazu beitragen. Dabei kommt den Heizwerken große Bedeutung zu, die eine umweltgerechte und moderne Wärmeversorgung bieten. Laufende Optimierungen steigern die Effizienz und sichern den nachhaltigen Betrieb der Anlagen. Abgerundet wurde das Treffen mit der Besichtigung der Ortswärme Zams. Der Tiroler Heizwerkverband (http://www.biomasseheizwerke.info) fördert beratend den Ausbau der Biomasse-Nahwärmenetze und bietet eine Plattform für die Betreiber.
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