10.06.2016, 00:00 Uhr

Den Geheimnissen des Piburger Sees auf der Spur

Exkursionen sollen den Lehrstoff anschaulich machen, sie sollen in der Praxis verdeutlichen, was gelernt wurde und damit anhand des konkreten Lebens die Schülerinnen und Schüler motivieren. Die Biologielehrer führten mit den siebten Klassen dieses Mal eine Exkursion zum Ökosystem „Piburger See“ durch.
Dabei ging es um die verschiedenen Aspekte dieses Gewässers. So führte Dr. Werner Schwarz, pensionierter Biologielehrer am Meinhardinum in Stams, die Siebtklässler in die geologischen Besonderheiten dieses Bereiches ein. So konnten sie etwa Reste eines nacheiszeitlichen Bergsturzes, wie z.B. Blockfelsen und sogenannte „Eiskeller“, bestaunen. Prof. Amprosi brachte den Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Fischarten und die Zählung der Fische näher. Dabei konnten sie sogar ausgesetzte Goldfische im Wasser entdecken. Prof. Gapp, der zweite Biologe des BRG Imst, erläuterte die Probleme, welche der See in den Jahren 1969/70 hatte und welche Lösungen man dafür fand. Er führte die Schüler zum sogenannten Olszewski-Rohr, welches das verunreinigte Tiefenwasser aus dem See ableitet. Schließlich wurde eine der jeweils 40 Minuten dauernden Führungen vom Biologen Manfred Föger betreut. Er beleuchtete die wunderbare Welt der Libellen, vor allem auch die Tatsache, dass sehr viele verschiedene Libellenarten gibt. Dabei konnten die Exkursionsteilnehmer sogar eine „Libellengeburt“, also das Schlüpfen einer Libelle aus ihrer Exuvie, beobachten.
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