24.04.2016, 00:00 Uhr

Großer Wunsch nach mehr Fußgängerzone

Der Wunsch nach einer Ausweitung der Imster Sommerfußgängerzone scheint sich weit über die Innenstadt-Kaufleute hinaus auszubreiten. Laut dem Imster Gastronomen Bektas Avci von der Pizzeria Della Casa haben bereits mehrere hundert Imster und Imsterinnen auf seine Unterschriften-Aktion reagiert und mit ihrem Sanktus die Forderung nach der Marke "SOFUZO" unterstrichen.
"Im vergangenen Jahr war die Sommer-Fußgängerzone für den Handel und die Gastronomie ein echter Bringer, wir haben an manchen Wochenende unseren Umsatz verdoppeln können. Viele Leute haben für die Fußgängerzone gevotet", freut sich der rührige Unternehmer und steht mit dieser Wortmeldung nicht alleine da. Zahlreiche Kaufleute und Private haben sich hinter seine Forderung gestellt.
Auch Tatjana Stimmler vom Stadtmarketing sieht in der Bespielung der Innenstadt an den Wochenenden nur Vorteile für die Wirtschaft: "Nicht nur die große Zustimmung der Imster Kaufmannschaft innerhalb der SoFuZo bestärkt uns, es gibt dazu auch zahlreiche Beispiele aus der Wirtschaft, die belegen, dass der stationäre Handel trotz der Online-Angebote Stärke beweist. Online-Riesen wie Zalando, aber auch Fachmärkte wie Hornbach und Ikea errichten in Stadtzentren City-Shops und suchen hier die Nähe zum Kunden, da die Menschen wieder stark die Innenstädte besiedeln und dort fußläufig alles erledigen wollen. Für den Einzelhandel gilt es, sich stärker zu präsentieren, was auch Konzepte des Miteinander betrifft." Das Stadtmarketing bemüht sich auf verschiedensten Ebenen, den Stadtkern zu beleben und die Stadt Imst ist sehr engagiert, um begleitend auch entsprechende Verkehrslösungen umzusetzen.
"Einige Unternehmer, die nicht direkt von der Fußgängerzone profitieren, versuchen allerdings, die Aktivitäten zu bremsen und schaden uns damit wirtschaftlich. Besonders ärgerlich ist das, wenn die Kaufmannschaft nicht geschlossen hinter der Sache steht.. Ich habe in mein Geschäft viel Geld investiert, meine gesamte Familie hängt wirtschaftlich an dem Unternehmen, deshalb kann ich diese Vorgangsweise unserer so genannten Standesvertretung nicht einfach so hinnehmen. Damit wird mir geschäftlich geschadet", ärgert sich Avci über einige Innenstadt-Kaufleute, die mit teils schwer nachvollziehbaren Argumenten die Sommeraktivitäten verhindern, bzw. einschränken wollen. Die Imster Sommerfußgängerzone ist zwar beschlossene Sache, durch die Intervention einiger Unternehmer steht aber nun der zeitliche Umfang erneut zur Diskussion im Imster Plenum.
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