12.03.2016, 00:00 Uhr

Imster Technikerschule bildet Holzspezialisten aus

Die Höhere Technische Bundeslehranstalt Imst ist das Ausbildungs- und Kompetenzzentrum für Bautechnik, Innenarchitektur und Holztechnologien sowie Informatik im Tiroler Oberland. Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern eine fundierte technisch-gewerbliche Berufsausbildung und eine umfassende Allgemein- und Persönlichkeitsbildung. Im Schuljahr 2015/16 besuchen 470 Schülerinnen und Schüler sowie 130 Studierende in 26 Klassen die HTL Imst und werden von 78 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.


Höhere Abteilung für Innenarchitektur und Holztechnologien

Einzigartig in Westösterreich ist die Höhere Abteilung für Innenarchitektur und Holztechnologien. Sie wird von Schülerinnen und Schülern aus den Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg besucht. Wir haben uns die Aufgabe gestellt, dem Werkstoff Holz praktisch und theoretisch nachzuspüren und seine Anwendungsmöglichkeiten im Innenausbau, im Möbel- und Objektdesign und in der Raumgestaltung aufzuzeigen. Wir erkunden verwandte Materialien und alternative Konstruktionsweisen, kalkulieren und prüfen unsere Ideen und lassen in unseren Werkstätten Traditionelles und Experimentelles entstehen. Kreativität, Neugier und die Offenheit für Unbekanntes bilden gemeinsam mit einem technischen und räumlichen Verständnis die Voraussetzung, dass bemerkenswerte Arbeiten und Projekte entwickelt werden, die das hohe Potential unserer SchülerInnen wiederspiegeln. Die Ausbildungsdauer beträgt 5 Jahre und schließt mit der Reife- und Diplomprüfung ab.

Fachschule für Tischlerei

Die Fachschule für Tischlerei bietet eine berufs- und praxisorientierte Ausbildung am Werkstoff Holz. Alle praktisch veranlagten und interessierten Jugendlichen, welchen vielleicht manuelles Lernen, konkretes Tun näher liegt, erwerben in einer breiten und vielfältigen Mischung von fachtheoretischen, fachpraktischen und wirtschaftlichen Fächern die Fähigkeiten Raumgestaltung in die Wirklichkeit umzusetzen. Die Ausbildungsdauer beträgt 4 Jahre und schließt mit der Abschlussprüfung in fachpraktischen, fachtheoretischen und allgemeinbildenden Gegenständen ab.

Die Bautechnikausbildung an einer Höheren Technischen Lehranstalt vermittelt umfassende praktische und fachtheoretische Kenntnisse bezüglich Planung, Konstruktion, Berechnung, Dimensionierung und Ausführung im Fachgebiet Bauwesen. Allen Ausbildungsschwerpunkten gemeinsam ist eine grundlegende Ausbildung in den Bereichen Baukonstruktion, konstruktiver Ingenieurbau, Gestaltung, Geotechnik, Kulturtechnik, Baulaboratorium und Baubetrieb.

Ergänzt wird diese bautechnische Grundausbildung durch die Schwerpunktausbildung:
Der Hochbau umfasst das architektonische, schöpferische Gestalten, Planen und Konstruieren verschiedenster Arten von Gebäuden: vom Einfamilienhaus über den Siedlungswohnbau bis zu gewerblichen und kulturellen Bauten.
Der Tiefbau vermittelt umfassende Kenntnisse bezüglich Planung und Ausführung in den Bereichen Straßen- und Verkehrswegebau, Brückenbau, Siedlungswasserbau, Wildbach- und Lawinenverbauung.
Der Holzbau konzentriert sich auf die Ausführung von Bauwerken mit dem Werkstoff Holz und umfasst die Baukonstruktion mit Hinblick auf energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, die Tragwerksplanung mit dem Ingenieurholzbau und die EDV-gestützte Fertigung. Dieser Ausbildungsschwerpunkt ist ab dem Schuljahr 2017/18 geplant. Die Ausbildungsdauer beträgt 5 Jahre und schließt mit der Reife- und Diplomprüfung ab. Für Erwachsene ist der Besuch des Bautechnik-Kollegs mit einer Dauer von 2 Jahren möglich.
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