07.04.2016, 14:25 Uhr

Jugendredewettbewerb 2016 - Rhetoriktalente im Bezirksbewerb Imst gekürt

IMST(alra). Bereits 1952 wurde der Jugendredewettbewerb ins Leben gerufen um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben sich in verschiedenen Redekategorien mit ihrer Meinung zu wichtigen nationalen und internationalen Themen zu positionieren. Der Bezirksbewerb zum 64. Redewettbewerb fand am 5. April im Jugendzentrum J'ZI Imst statt. Die regionale Organisation erfolgte durch Katharina Saurwein, die Moderation der mehrstündigen Veranstaltung übernahm Mesut Onay.
Zur Teilnahme eingeladen waren im Vorfeld Schülerinnen und Schüler der höheren und mittleren Schulen, Berufsschulen, werktätige Jugendliche, Schülerinnen und Schüler der 8. Schulstufe und der polytechnischen Schulen sowie Angehörige der ländlichen Jugend.
Die Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement Imst (FSBHM Imst) und das Meinhardinum in Stams traten letztendlich zur Ausscheidung in Imst an - mit zwölf Vertretern, die sich alle für die Kategorie klassische Rede entschieden hatten. Die Richtlinien hierfür bezogen sich auf 6-8 Minuten Redezeit, die mit Mikrofon am Pult frei gesprochen werden musste und auf die Beantwortung von 1-3 Fragen im Interview.
Die jungen Sprachtalente referierten in Themen eigener Wahl ihre Anliegen und Meinungen, wobei sich die Schülerinnen und Schüler sehr mutig und individuell an ihre Aufgabe wagten. Die Jury, bestehend aus Dr. Peter Bundschuh, GR Thomas Greuter, Johanna Heumader-Schweigl, Barbara Holzknecht, Beate Regensburger und Sonja Zangerl bewertete in den Kriterien Inhalt, Präsentation, Aufbau und Gesamteindruck. Weiters wurde auch die Beantwortung von Fragen beurteilt, die im Anschluss an die Reden in einem Kurzinterview erfolgten, das von Alexandra Rangger geführt wurde.
Die Jury zog sich zur intensiven Beratung zurück und die Wartezeit wurde mit Musik von Anna Schnegg, Dominika Weber, Lea Frischmann und Manuel Huter sowie einer kleinen Stärkung für die Teilnehmer verkürzt, bevor dann endlich die Platzierungen genannt wurden.
Redegewandt mit klar formulierten Argumenten überzeugten in der Kategorie "Klassische Rede Mittlere Schulen" auf Platz 1 Fabienne Jäger mit dem Thema "Was ist Glück?", auf Platz 2 Johanna Scheiber, die zum Thema "Misophonie" sprach und Platz 3 ging an Sandra Pirchner, sie referierte über "Rassismus". Alle drei vertraten die FSBHM Imst, die sich mit insgesamt fünf Schülerinnen und sicher geführten, sehr gut vorbereiteten Reden bewährten.
Die Kategorie "Klassische Rede Höhere Schulen" entschieden für das Meinhardinum Stams auf Platz 1 Dorothea Mauracher mit dem Thema "Veränderungen", Platz 2 ging an Noah Muigg-Spörr, der über "No-Name-Produkte/Markenprodukte" sprach und Platz 3 übernahm Christian Mayr mit dem Thema "Essensverschwendung". Die Gruppe des Meinhardinums wagte sich teilweise an sehr komplexe Themen, die in einer gut 8-minütigen Redezeit durchaus eine Herausforderung darstellten. Die Wahl zum Publikumsliebling konnte Noah Muigg-Spörr mit seinem Vortrag für sich entscheiden.
Die Erstplatzierten Fabienne Jäger (FSBHM Imst) und Dorothea Mauracher (Meinhardinum Stams) werden am 4. Mai im Landhaus Innsbruck zum Landesfinale antreten und ihr ausgeprägtes Rhetoriktalent erneut unter Beweis stellen.
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