05.06.2016, 16:48 Uhr

Karl Markt gewinnt Bundesligarennen in Windhaag

Beim österreichischen Bundesliga-Rennen in Windhaag (Oberösterreich) wird Karl Markt seiner Favoritenrolle gerecht. Markt gewinnt überlegen vor seinem Teamkollegen Gregor Raggl. Der ASVÖ-Mountainbike-Grand-Prix in Windhaag gehört seit vielen Jahren zu den österreichischen Klassikern. Mit seinem berühmten „Höllenloch“ und einer sehr selektiven Strecke ist es aber auch eines der Lieblingsrennen von Karl Markt, das er nun bereits zum vierten Mal gewonnen hat. Und das trotz starker Konkurrenz, denn Windhaag ist traditionell auch ein Rennen, das viele deutsche und tschechische Spitzenfahrer nach Oberösterreich lockt, winken dem Sieger doch 120 UCI-Weltranglistenpunkte. Am Samstagabend ist Karl Markt aber eine Klasse für sich. Er gewinnt das Rennen mit einem Respektabstand vor Gregor Raggl. Der junge deutsche Robin Hofmann komplettiert mit Rang 5 die mannschaftlich sehr starke Leistung des Haibike Ötztal ProTeams. „Das Wetter hat gehalten, es gab gottseidank keine Schlammschlacht“, war Karl Markt nach seinem Sieg erleichtert. „Ich bin gleich am Start sehr gut weggekommen und konnte mein Tempo fahren und meinen Vorsprung konstant etwas ausbauen. Es war einfach ein perfektes Rennen“, freut sich Karl Markt. Für Markt ist derzeit jedes Rennen wichtig, denn die Entscheidung, wer für Österreich bei den Herren zu Olympia fährt, wird erst nach den Weltmeisterschaften Ende Juni fallen. „Ich kann mich nur bei jedem Rennen für diesen Platz im Olympiaaufgebot empfehlen und die Entscheidung des Radsportverbandes abwarten“, gibt sich Markt optimistisch. Auch für Gregor Raggl war das Rennen in Windhaag ein deutliches Aufwärtszeichen nach den zwei verpatzten Weltcup-Ergebnissen. „Ich bereite mich jetzt gezielt auf die Weltmeisterschaften vor. Das wird für mich sicherlich ein wichtiger Saisonhöhepunkt“, meint Raggl. Sehr gut geschlagen hat sich der junge Deutsche Robin Hofmann vom Haibike Ötztal ProTeam. Mit Rang 5 sammelt er in seinem ersten U23-Jahr wieder wichtige Weltranglistenpunkte und etabliert sich mit diesem Ergebnis inmitten der Elite-Fahrer.
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