06.05.2016, 13:33 Uhr

SPÖ, FPÖ, Grüne und IFI gegen Jugendgemeinderat Thomas Greuter

Verwundert zeigt sich Gemeinderat Vincenzo Diana von der SPÖ, nachdem er von der Gründung des Vereins „Visionen2022“ erfuhr, welcher zukünftig Projekte des Jugendausschusses umsetzen soll. Dazu meint er: „Thomas Greuter zeigt mit dieser Vorgehensweise leider, dass er bereits zu Beginn seiner politischen Laufbahn über keinerlei Handschlagqualität verfügt und auch nicht davor zurückschreckt, bereits getroffene Entscheidungen hinter dem Rücken anderer ins Gegenteil zu verkehren.“
Markus Bernardi (FPÖ) schließt sich der Kritik an: „Beim gemeinsamen Treffen aller Jugendvertreter wurde eigentlich vereinbart, dass eben kein Verein die Umsetzung zukünftiger Projekte leiten soll. Jetzt wurde aber ein Verein unter Federführung der JVP gegründet, ohne die anderen Jugendvertreter darüber zu informieren. Mit dem offensichtlichen Ziel, die JVPler als großer ‚Macher‘ darzustellen und sich im Hinblick auf die nächste Gemeinderatswahl 2022 zu profilieren. Deswegen wohl auch der Vereinsname ‚Visionen2022‘. Hier geht es nicht um die Sache, sprich um die Jugend, sondern nur um eigene Interessen.“ GR Helmut Knabl (Grüne) meint, dass es besser wäre, wenn zukünftige Projekte, wie unter anderem auch das Jugendforum durch das Jugendzentrum betreut werden würden: „Damit wäre eine Überparteilichkeit gegeben.“ Und auch Johanna Böhm von der IFI ist vom Greuter-Alleingang enttäuscht: „Schon während des Wahlkampfes warb die JVP mit einer fadenscheinigen Jugendumfrage, welche keineswegs als repräsentativ anzusehen wäre, nur um damit mediale Aufmerksamkeit zu erreichen. Trotzdem hätte ich mir wirklich eine bessere Zusammenarbeit erwartet. So kann es auf keinem Fall gehen!“.
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