01.07.2016, 10:55 Uhr

Tiroler Junggärtner bei Lehrlingswettbewerb erfolgreich!

Die strahlenden Siegerinnen Fabienne, Elisabeth und Corina.

21 Tiroler und 8 Vorarlberger Lehrlinge nahmen am gestrigen Lehrlingswettbewerb in Innsbruck teil. Dabei galt es, verschiedenste Aufgabenstellungen zu bewältigen und sowohl mit theoretischem Wissen als auch praktischen Fähigkeiten zu überzeugen. Die jeweils drei besten aus den beiden teilnehmenden Bundesländern nehmen im September am Bundeswettbewerb in Wien teil.

Mit Können und Fachwissen glänzten die teilnehmenden Tiroler Junggärtner beim Lehrlingswettbewerb im Innsbrucker Hofgarten. Von der Kultivierung von Pflanzen über Gartengestaltung bis hin zum Gestalten von floristisch-kreativen Blumenarrangements reichte der praktische und theoretische Hürdenlauf, den alle TeilnehmerInnen zu bewältigen hatten.
Nach drei intensiven Lehrjahren galt es, das im Ausbildungsbetrieb und an der Fachberufsschule für Gartenbau in Rotholz erworbene Wissen abzurufen und die Jury zu überzeugen. „Unsere Schüler sind bestens vorbereitet und werden ihre erworbenen Kompetenzen beim Wettbewerb umsetzen können“, zeigte sich Karolina Lenglacher, Abteilungsvorstand der Fachberufsschule für Gartenbau, im Vorfeld optimistisch. Und mit dieser Prognose sollte Lenglacher recht behalten: Die Tiroler Teilnehmer beeindruckten die Jurymitglieder mit durchwegs hohem fachlichen Niveau und Kreativität.

Siegerinnen kommen aus dem Unterland
Beim diesjährigen Lehrlingswettbewerb konnten drei Damen die ersten Plätze für sich verbuchen: Der dritte Platz ging an Fabienne Mestan, die ihre Lehre in der Blumenwelt Hödnerhof in Ebbs absolviert. Auf Platz zwei schaffte es Corina Rupprechter von der Gärtnerei Schießling in Brixlegg. Über den Sieg freute sich Elisabeth Kloo, die ebenfalls in der Blumenwelt Hödnerhof ausgebildet wird. Alle drei haben im September die Chance, beim Bundeslehrlingswettbewerb in Wien um den Sieg mitzukämpfen.

Wettbewerbsbereiche
Der Lehrlingswettbewerb stellt hohe Anforderungen an alle TeilnehmerInnen. Dabei wird eine Top-Leistung in allen vier Bereichen erwartet.

- Erkennungsstraße: Überprüfung des Wissensstandes anhand einer Auswahl von 50 Topf-, Schnitt- und Gemüsepflanzen sowie verschiedener Gehölze

- Fertigkeitenstraße: Handwerkliches Geschick bei Montage- und Vermehrungsarbeiten sowie Dekorationen

- Praktischer Teil: Neben dem Bepflanzen von Balkonkisten, dem Binden eines Blumenstraußes und der Bepflanzung eines Grabes, müssen auch Flächen vermessen werden. Das sind Handfertigkeiten, die später im Alltag den hohen Ansprüchen der Kunden gerecht werden müssen.

- Theoretischer Teil: 125 Fragen müssen schriftlich beantwortet werden.
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