27.06.2016, 09:40 Uhr

WM-Vorbereitung bei Rennen in Kirchberg

Ein Großteil des Tirol Cycling Teams nutzte heute, Sonntag, die Gelegenheit bei einem C1-Rennen in Kirchberg (Tirol) noch einmal Rennkilometer vor der WM in Nove Mesto zu sammeln.

Das Haibike Ötztal ProTeam ist bei den Weltmeisterschaften in Nove Mesto heuer besonders stark vertreten. Für Österreich werden Karl Markt, Gregor Raggl und Anna Spielmann an den Start gehen. Für die Schweiz sind Kathrin Stirnemann und Corina Gantenbein gesetzt. Mit fünf von sechs FahrerInnen bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein, ist ein starkes Zeichen für das Team, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Das Rennen in Kirchberg war für Corina Gantenbein der erste Renneinsatz nach einer längeren Verletzungspause. Gantenbein kam in Albstadt zu Sturz und laborierte u. a. an einer Gehirnerschütterung. Für die Schweizerin war das Rennen in Kirchberg daher besonders wichtig. Im recht spärlich besetzten Feld der Elite-Damen holte sich Gantenbein Rang 4 und damit wichtige Weltranglisten-Punkte. Zufrieden ist sie mit ihrer Leistung allerdings nicht. „Ich merke schon, dass der Sturz noch an mir nagt und mir die Sicherheit fehlt. Darum bin ich froh, dass ich hier noch einige Rennkilometer sammeln konnte, auch wenn der Rückstand zur Siegerin sehr groß war“, so Gantenbein. Gewonnen hat in Kirchberg die Britin Evie Richards. Auch Karl Markt kann auf ein durchwachsenes Rennen in Kirchberg zurückschauen. Schon in den ersten Runden kommt er zu Sturz und touchiert einen Baum. Dabei leidet auch sein Rad. Trotzdem fährt Markt weiter und holt sich noch den guten achten Rang. „Nach dem Sturz hatte ich leider mit der Spitze nichts mehr zu tun, da mein Rad beschädigt wurde. Insofern muss ich mit dem achten Rang zufrieden sein“, so Markt. Das Herren-Feld in Kirchberg war heuer besonders stark besetzt. Gewonnen hat der der Franzose Jordan Sarrou. Gregor Raggl (Platz 10) und Robin Hofman (Platz 26) zeigten sehr solide Leistungen, mit denen man mehr als zufrieden sein kann. Nicht am Start waren Kathrin Stirnemann, die sich bereits auf die Eliminator-WM vorbereitet und Anna Spielmann, die mit einer leichten Verkühlung auf den Start verzichtete und sich voll und ganz auf das Juniorinnen-Rennen bei der WM konzentriert.
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