Häuser versinken im Müll

Nach einem Jahrelangen Rechtsstreit zwischen drei Rietzer Familien und der Gemeinde hat sich nun ein Teilerfolg für die Kläger eingestellt. Wie berichtet, wurden im Jahr 1990 die Häuser auf einer ehemaligen Mülldeponie gebaut. Seither entstanden Risse und andere Gebäudeschäden, die durch das Absinken der Häuser auf dem labilen Untergrund resultierte. Im Jahr 2009 wurde geklagt, Bürgermeister Gerhard Krug wies aber jede Schuld der Gemeindeführung von sich und behauptete gar, dass die Gemeinde gar nicht Betreiber der Deponie gewesen sei. Dies wird allerdings durch den Altlastenkataster des Landes Tirol widerlegt. Nachdem nun der Rechtsstreit einige Jahre schwelte, liegt nun das Urteil am Tisch. Es lautet: "Die Gemeinde haftet für alle Schäden, die kausal mit der früheren Mülldeponie zusammenhängen." Der Streitwert liegt bei 620.000 Euro, dürfte sich aber angesichts der Bauschäden weiter ausweiten. Bürgermeister Krug nimmt die Sache gelassen: "Wir werden uns das Urteil in der kommenden Gemeinderatssitzung mit unserem Rechtsbeistand Friedl Hohenauer genau ansehen und dann entscheiden, was zu tun ist. Wir werden die juristischen Möglichkeiten ausschöpfen." Für die betroffenen Familien ist nun ein Hoffnungsschimmer aufgetaucht. Allerdings sind zah
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