25.04.2016, 13:53 Uhr

Kommentar zur Bundespräsidentenwahl: Desaster nicht erst seit Sonntag

Politikwissenschaftler überschlagen sich mit Analysen zur Bundespräsidentenwahl. Neue Zeitrechnung, das Land wird gespalten, nicht zur Tagesordnung übergehen, die Bundesregierung sei schuld, oder besser, nein, die Meinungsforscher. Das Desaster der Regierungsparteien ist aber nicht erst seit Sonntag eines. Khol war nur zweite Wahl, Erwin Pröll agierte als Totengräber der ÖVP. Rudolf Hundstorfer, hinter vorgehaltener Hand in der SPÖ als Faymann-Nachfolger ins Spiel gebracht, war schlussendlich ein Opfer der Faymann-Politik. Solange Faymann und Pröll in ihren Parteien weiter das Sagen haben, wird es bergab gehen, den Menschen reicht dieser Politsumpf und der Stillstand. Und nach dem 22. Mai? Da geht es in Richtung blaues Österreich. Denn der nächste Kanzler könnte HC Strache heißen. Angelobt möglicherweise von einem blauen Bundespräsidenten. Da beginnt dann wirklich die neue Zeitrechnung …

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