04.09.2016, 11:53 Uhr

Das volle Dutzend in zwei Spielen

Haiming-Kapitän Manuel Winkler (rechts) zeigte bei diesem Tackling wie immer vollen Einsatz. (Foto: Peter Leitner)
Mit unbändiger Offensiv-Power stürmte Haiming an die Spitze der Gebietsliga West.
IMST (pele). Der Saisonstart kann sich wahrlich sehen lassen! Nach vier Runden liegt der SV Haiming mit zwölf Punkten und einem Torverhältnis von 17:1 an der Tabellenspitze der Gebietsliga West. In den vergangenen beiden Spielen gegen Veldidena und am Samstag gegen die SPG Arlberg wurde mit zwei 6:0-Siegen das Dutzend voll gemacht. „Unsere Offensiv-Power kann sich derzeit wirklich sehen lassen“, sagt Trainer Detlev Halwax, der die ausgegebenen Ziele lieber intern hält.

Schlaue Spielweise


Was auffällt: Die Haiminger spielen nicht nur erfolgreich, sondern auch äußerst schlau. Da schieben sich die Defensivkräfte auch mal die Bälle zu, ehe sich die entscheidende Lücke für den Schnittpass auftut, mit dem dann offensiv sofort für höchste Gefahr gesorgt wird. Und so lässt sich denn doch auch der zurückhaltende Coach zur Aussage hinreißen: „Erstmals seit vielen Jahren kann hier was erreicht werden.“ Und was will das Team erreichen? Da lacht Halwax, fügt aber an: „Nach so einem Start ist natürlich klar, dass wir vorne mitmischen möchten.“ Als ärgste Konkurrenten im Titelkampf macht er Innsbruck West, Längenfeld und Vils aus.

Im Heimspiel gegen die SPG Arlberg wurde den Zuschauern jedenfalls wieder eine feine Fußball-Show geboten. Den Trefferreigen eröffnete Sascha Neurauter mit dem 1:0 in der 19. Spielminute. Dem Manuel Floriani noch vor der Halbzeit (42.) den zweiten Treffer folgen ließ.

Arlberger überfordert


Nach der Pause waren die Gäste vom Arlberg dann sichtlich überfordert. Neurauter (57.), Christoph Prantl (72.), neuerlich Neurauter (87.) und Lukas Höllrigl (92.) schraubten mit ihren Toren das Ergebnis auf 6:0 hoch. Halwax: „Wir haben auch in diesem Spiel gesehen, dass die Mannschaft enormes Potenzial hat.“

Keine Euphorie


Vor verfrühter Euphorie warnt der Trainer aber: „Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Es sind jetzt gerade mal vier Runden gespielt. Und im Verlauf der Meisterschaft kann noch sehr viel passieren. Erfreulich ist für mich, dass unsere Mannschaft ein Durchschnittsalter von 21 Jahren hat. Es hat sich auch bezahlt gemacht, dass wir auf eine Zweier verzichtet haben und statt dessen großes Augenmerk auf die U18 legen, die gegen die besten Mannschaften Tirols spielt.“

Am kommenden Sonntag gastieren die Haiminger ab 17 Uhr in Vils. Halwax: „Ich traue meiner Mannschaft auch dort alles zu.“
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