11.08.2016, 14:48 Uhr

Österreicher wollen endlich Imst-Sieg

Katharina Posch strebt als Lokalmatadorin den Finaleinzug in Imst an. (Foto: Peter Leitner)
Weltelite der Kletterer gastiert am 19. und 20. August beim Kletter-Weltcup in der Gurgltalmetropole.

IMST (pele). Der Innsbrucker Jakob Schubert war im vergangenen Jahr ganz knapp dran. Ein halber Zug fehlte ihn am Ende, um den Kletter-Weltcup in Imst für sich zu entscheiden. Nur dem Franzosen Romain Desgranges musst er sich geschlagen geben.


Kampf von Schubert


Ein Sieg im Oberland bleibt freilich eines der großen Ziele des Tirolers, der in der Gesamtwertung im Vorstieg aktuell hinter Domen Skofic (Slowenien), Sean McColl (Kanada) und Stefano Ghisolfi (Italien) auf dem vierten Rang liegt. In Imst ebenfalls am Start: der Seefelder Mario Lechner und der Landecker Bernhard Röck.

Gute Chancen für Damen


Spannend wird es auch bei den Damen werden. Die Ösi-Mädels um die wiedererstarkte Magdalena Röck aus Landeck wollen der starken internationalen Konkurrenz mit Janja Garnbret (Slowenien), Anak Verhoeven (Belgien) und Jain Kim (Südkorea) das Fürchten lehren. Gute Chancen rechnen sich am Imster Kletterturm auch Hannah Schubert, Christine Schranz und Lokalmatadorin Katharina Posch aus.

Nicht dabei sein wird heuer die Vorjahrsdritte Jessica Pilz. Sie zog sich zuletzt im Training einen Bändereinriss zu, wird damit mit dem Beintraining rund sechs Wochen pausieren müssen.

Routensetzer im Einsatz


Seit dem Wochenende ist der Imster Kletterturm gesperrt. Dem Franzosen Paul Dewilde, dem Tschechen Jan Zrbanek und dem Österreicher Florian Murnig obliegt es, die Routen für den Weltcup am Freitag und Samstag zu setzen. Die insgesamt 14. Weltcupveranstaltung in Imst beginnt am 19. August ab 9 Uhr mit der Qualifikation. Ab 18.30 Uhr werden die Halbfinale der besten 26 Herren und Damen durchgeführt. Das Finale der besten Acht am Samstag beginnt um 19 Uhr mit der Athletenpräsentation. Um 19.30 Uhr gehen die Herren in die Wand, ab 20.20 die Damen.

Natürlich steht die heurige Weltcup-Veranstaltung auch im Genken an Susi Knabl, die vor wenigen Wochen ihren Kampf gegen den Krebs verloren hat. Sie zeichnete in den vergangenen Jahren stets für den gesamten gastronomischen Bereich verantwortlich. Sie zu ersetzen, wird alles andere als einfach. Insgesamt steht ein Team von rund 40 Helfern unter der Leitung von Andy Knabl im Einsatz.
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