07.06.2016, 08:59 Uhr

Selbsthilfe - Wir sind nicht alleine

Wien: Urania |

Wiener Gesundheitsförderung lud zu Dialog und Austausch bei der 4. Wiener Selbsthilfe-Konferenz

"Wir sind nicht alleine" lautete das Motto der 4. Wiener Selbsthilfe-Konferenz, die letzten Freitag in der Wiener Urania über die Bühne ging. Vorträge, Diskussionen und Workshops über die Zusammenarbeit von Selbsthilfegruppen mit Medien und niedergelassenen ÄrztInnen sowie zum Thema Gruppendynamik bildeten die Schwerpunkte der Konferenz.

Wie kann die Zusammenarbeit mit Medien funktionieren? Welchen Nutzen haben ÄrztInnen und Selbsthilfegruppen von einer Kooperation? Wie funktionieren Gruppen? Antworten auf diese und andere Fragen lieferte die 4. Wiener Selbsthilfe-Konferenz der Wiener Gesundheitsförderung, die am Freitag, 3. Juni 2016, in der Wiener Urania stattfand.

Gegenseitige Unterstützung und Halt innerhalb der Gruppe, aber auch die Kommunikation, der Austausch und die Zusammenarbeit mit ÄrztInnen sowie Medien sind entscheidend – das verdeutlichte der Konferenz-Titel "Wir sind nicht alleine". "Selbsthilfegruppen stehen vor großen Herausforderungen. Hinter ihrem Erfolg stecken viel Arbeit und Engagement. Deshalb ist es umso wichtiger, den Dialog zwischen den Gruppenmitgliedern, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie dem Personal im Gesundheits- und Sozialbereich zu festigen und weiter auszubauen," meint dazu Kommerzialrat Kurt Wagner, Vorsitzender des Gemeinderatsausschusses für Gesundheit, Soziales und Generationen.
Theorie trifft Praxis

Zahlreiche VertreterInnen der mehr als 260 Wiener Selbsthilfegruppen und ExpertInnen aus den Bereichen Medien, Wirtschaft sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen nahmen an der Konferenz teil. Im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen zu den Themen "Die geheimen Regeln der Medien", "Gruppendynamik in Klein-und Großgruppen" sowie "Zusammenarbeit zwischen Arztpraxis und Selbsthilfe" wurden Erfahrungen geteilt aber auch neue Ansätze für die Arbeit von Selbsthilfegruppen vorgestellt. Die vier angebotenen Workshops gaben den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, das Gehörte noch weiter zu vertiefen.

"Bei der Wiener Selbsthilfe-Konferenz steht die Arbeit der Selbsthilfegruppen im Mittelpunkt. Hier trifft Theorie auf Praxis, denn gute Ideen müssen sich auch im Alltag leicht umsetzen lassen, damit die Gruppen ihre Ziele noch besser erreichen können," resümiert Heidrun Rader, Leiterin der Selbsthilfe-Unterstützungsstelle SUS Wien in der Wiener Gesundheitsförderung.


Rückfragen & Kontakt:

Martina Roch
Wiener Gesundheitsförderung
Telefon: +43 1 4000 76922
E-Mail: martina.roch@wig.or.at



Quelle: APA / OTS vom 6.juni 2016
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