21.06.2016, 20:55 Uhr

65 Millionen auf der Flucht

Jede Minute werden 24 Menschen zu Vertriebenen.
Wien: Wien | 2012 wählte ich als Überschrift für einen Leserbrief „35 Millionen auf der Flucht“. Im Jahr 2013 schrieb ich „45 Millionen auf der Flucht“. Es schockiert mich zutiefst, dass jetzt die Überschrift lautet „65 Millionen auf der Flucht“.

Mit 65,3 Millionen Menschen weltweit hat die Anzahl der Vertriebenen laut UNHCR ein "trauriges Rekordniveau" erreicht. Jede Minute werden 24 Menschen zu Vertriebenen.

Zu den Flüchtlingen aufgrund von Kriegen oder Unruhen werden in nächster Zeit auch vermehrt Hunger- und Klimaflüchtlinge dazu kommen. Der Schweizer Ernährungsexperte Jean Ziegler fordert, dass Hunger-Flüchtlinge vorübergehend Asyl in anderen Staaten erhalten.

Sollte diese Forderung nicht auch auf die Klimaflüchtlinge ausgedehnt werden?
Die, durch den Klimawandel ausgelöste Migration zählt sicher zu den größten Problemen in den nächsten Jahrzehnten.

Da der Kampf zur Reduzierung der Treibhausgase nur sehr halbherzig geschieht, ist damit zu rechnen, dass bald Hunderttausende ihre Heimat, wo ihre Vorfahren seit Jahrtausenden lebten, für immer verlassen müssen. Ob die Personen, die heute behaupten es gebe keinen Klimawandel, bereit sein werden, einige der 150 Millionen Klimaflüchtlinge aufzunehmen, die es bis zum Jahr 2050 geben wird, bleibt abzuwarten.

Personen, die sich mit der Bibel beschäftigen fragen mit Recht, kann die Lösung für das Flüchtlingsproblem Gottes Reich sein, um das Christen schon seit fast 2000 Jahren beten?

„Dann wird die Rechtsordnung Gottes überall gelten, . . . im ganzen Land werden Liebe und Treue zu Hause sein. Wo aber Liebe und Treue herrschen, da bewirken sie Frieden und Wohlstand, Ruhe und Sicherheit. Am Ort des Friedens wird mein Volk leben, in sicheren Wohnungen, an ruhigen, sorgenfreien Plätzen“ (Jesaja 32:16-18, Gute Nachricht Bibel). Ist dies nicht eine großartige Zukunftsperspektive?
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