11.01.2017, 14:52 Uhr

Diözese Innsbruck hat einen neuen Ansprechpartner für Ausgetretene

Wolfgang Meixner ist Ansprechpartner für Ausgetretene (Foto: Diözese Innsbruck)

Wolfgang Meixner ist neuer Ansprechpartner für Ausgetretene in der Diözese Innsbruck. Er steht für Gespräche - neben den MitarbeiterInnen in den Pfarren - zur Verfügung.

Engagement in der Kirche

In der Kirche gibt es große Chancen für Engagement. Die Diözese Innsbruck lädt alle Menschen ein, sich einzubringen und mit ihren Gedanken, Ideen und Fähigkeiten den Weg der Kirche mitzugestalten, so Diözesanadministrator Jakob Bürgler. Dieser Beitrag kann persönlicher aber auch finanzieller Natur sein. So hat beispielsweise die Diözese einen zusätzlichen Ansprechpartner für Ausgetretene, der ab sofort – neben den MitarbeiterInnen in den Pfarren – für Gespräche zur Verfügung steht.

Ansprechpartner für Ausgetretene

Wolfgang Meixner, Diözesanjungschar- und Jugendseelsorger und nun Pfarrer im Seelsorgeraum Jenbach-Münster-Wiesing, übernimmt die Aufgabe des Ansprechpartners für Ausgetretene. Er unterstützt damit die SeelsorgerInnen und MitarbeiterInnen in den einzelnen Pfarren und Seelsorgestellen der Diözese Innsbruck. Er möchte in seiner Arbeit auch darauf hören, warum jemand die Kirche verlässt und dies als Basis verwenden, selbstkritisch sich und die pastorale Arbeit zu hinterfragen. Dadurch sollen neue Wege ausgemacht werden, so Wolfgang Meixner. Mit Wolfgang Meixner steht den Ausgetretenen eine Person unabhängig von der eigenen Pfarre zur Verfügung. „Wir wollen damit Ausgetretenen einen Ansprechpartner vermitteln, um ihren Ärger, ihren Kirchen-Frust oder auch ihre Glaubenszweifel zu besprechen. Natürlich stehen dafür auch die Pfarren vor Ort zur Verfügung. Aber manchmal ist es hilfreich, mit jemand ‚Neutralem‘ zu reden.", so Seelsorgeamtsleiterin Elisabeth Rathgeb.

Kirchenbeitrag für verschiedene Investitionen

Mit dem Kirchenbeitrag werden zahlreiche Investitionen getätigt. So beteiligt sich die Diözese Innsbruck am Neubau des Bildungshauses St. Michael und des Integrationshauses in Innsbruck. Weitere Gelder fließen in die Seelsorge, in der Diözese, in Pfarren, Bildungs- und Sozialeinrichtungen, Beratungsstellen, Pristerseminar, Telefonseelsorge, Welthaus und vieles mehr.

Absetzbarkeit des Kirchenbeitrags

Der Kirchenbeitrag ist seit 2012 mit bis zu 400 Euro steuerlich absetzbar. Seit 2017 gibt es einen neuen Service für das Einreichen des Kirchenbeitrags in die Arbeitnehmerveranlagung. Die Zahlungsbestätigung für den Kirchenbeitrag muss nicht mehr aufbewahrt werden. Die Kirchenbeitragszahlungen werden ab 2017 direkt an das Finanzamt gemeldet. Weitere Informationen zum Thema Absetzbarkeit unter www.bmf.gv.at/kirchenbeitrag.

Eintritte, Austritte, Mitglieder

Am 31.12.2016 waren genau 385.459 KatholikInnen in der Diözese Innsbruck. Das sind um 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Laufe des Jahres sind 3.379 Menschen aus der Kirche ausgetreten. Das sind weniger als im Vorjahr. Im gleichen Zeitraums sind allerdings 382 Personen in die Kirche eingetreten. Viele der neuen Mitglieder ist zwischen 21 und 40 Jahre alt. 18 Personen sind von anderen Konfessionen zum katholischen Glauben konvertiert. 42 Personen widerriefen ihren Austritt.
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