16.10.2016, 12:48 Uhr

Gedächtnisverlust kann man vorbeugen

Referent Josef Marksteiner mit Moderator Dieter zur Nedden

MiniMed informiert über die neuesten Erkenntnisse zum Thema Gedächtnis und zeigt, wie man es trainieren kann.

INNSBRUCK: Ein voller Hörsaal erwartete die MiniMed Studenten am vergangenen Dienstag. Unter der Moderation von Dieter zur Nedden widmete sich MiniMed dem Thema Gedächtnis und Gehirn. Ein Thema, das viele interessiert und begeistert. Referent Josef Marksteiner appelliert an seine Zuhörer „Bitte gehen Sie sorgsam mit den Zellen um, mit denen Sie auf die Welt gekommen sind, denn es werden nicht mehr“. Je älter man wird, desto mehr verliert das Gehirn an Leistungsfähigkeit. Erkrankungen wie Demenz oder Alzheimer schädigen das Gedächtnis und können zum Verlust des Gedächtnisses führen. Studien belegen, dass wir Veränderungen im Gehirn durch Aktivität kompensieren und so dem Gedächtnisverlust teilweise vorbeugen können. Um sein Gehirn und sein Gedächtnis fit zu halten, sollte man Risikofaktoren wie z.B. Stress, Alkohol oder Drogen vermeiden. Durch ein gezieltes Gedächtnis-Training kann dieses auch bis ins hohe Alter auf Trab gehalten werden.

Zur Sache:
Josef Marksteiner weiß: „Unser Gehirn ist ein einzigartiges Wunderwerk“. Es wiegt zwischen 1200 und 1300 Gramm und verfügt für seine Größe über eine immense Leistung. Das Gehirn verbraucht 20 Prozent der Energie des Körpers bei lediglich 2 Prozent Körpermasse. Es verfügt über 100 Milliarden Nervenzellen und mehr als 100 Billionen Synapsen. Dabei kann eine Einzelne Nervenzelle 500 Impulse pro Sekunde aussenden. Das Gedächtnis spielt für uns als Person eine wichtige Rolle, denn es ist unsere Fähigkeit, sich an wichtige Dinge zu erinnern. Im Gedächtnisprozess gehen alle Sinneseindrücke zur Selektion durch den sensorischen Speicher. Dabei bleibt 99% unterhalb der Wahrnehmungsgrenze und wird vergessen. Wenn wir die Aufmerksamkeit auf etwas lenken, geht diese Information in das Kurzzeitgedächtnis, was nur 7-8 Sekunden dauert. Will man sich bewusst etwas merken, entscheidet das Gehirn, diese Information längerfristig zu speichern.
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