01.05.2016, 17:53 Uhr

Mythen und Fakten über Masern Impfungen

Peter Kreidl, Cornelia Lass-Flörl, Dieter zur Nedden und Reinhard Würzner

MINI MED diskutiert kritisch über das Für und Weder von Impfungen und betont deren große Bedeutung

INNSBRUCK: Anlässlich der Europäischen Impfwoche informierte MINI MED unter der Moderation von Dieter zur Nedden über modernen Impfschutz respektive über die Mythen und Fakten von Masern Impfungen. Dabei betonen die Referenten die große Bedeutung des Impfen. Denn keine andere Maßnahme rettet so viele Leben wie das Impfen, so Dieter zur Nedden. Cornelia Lass-Flörl ist Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, in der man sich mit der Diagnostik und der Prävention von Infektionskrankheiten beschäftigt. Flörl weiß .“Ein wesentlicher Faktor in der Prävention ist das Impfen.“
Gerade bei Masern ist das Impfen elementar, da es sich um eine höchst ansteckende und gefährliche Krankheit handelt, weiß der Impfexperte Peter Kreidl. Oberarzt Reinhard Würzner betont, dass Masern keine harmlose Kinderkrankheit ist, sondern eine ernste Viruserkrankung, die häufig mit schweren Komplikationen verbunden ist. Dass die Impfungen das Immunsystem überfordern, viele Nebenwirkungen und Giftstoffe haben und ein Ausbruch der Krankheit sogar das Immunsystem stärken kann, entlarvt Würzner als reinen Irrglauben.

Zur Sache:
Masern ist eine höchstansteckende Viruskrankheit, die meist im Kindesalter auftritt und von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion in der Luft übertragen werden kann. Ohne eine Impfung erkranken ca. 90% der Personen nach dem Kontakt mit einem an Masern Erkrankten. Eine medikamentöse Therapie steht nicht zur Verfügung und die Behandlung beschränkt sich darauf, die Symptome der Krankheit zu lindern. Den einzigen wirksamen Schutz gegen Masern liefert die Impfung, die entgegen dem weit verbreiteten Irrglauben nicht schädlich ist für das Immunsystem und wenige Nebenwirkungen hat. Masern Impfungen haben nur lokale Nebenwirkungen. In lediglich 5 Prozent der Fälle kann es zu einem ähnlichen Ausschlag mit Fieber kommen, der jedoch viel ungefährlicher und weniger Stark als die richtige Krankheit.
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