05.06.2016, 21:09 Uhr

Schutz durch das Immunsystem

Referent Günter Weiss mit Dieter zur Nedden

Minimed informiert über das Immunsystem und wie man es stärken kann, um sich effektiver vor Infektionen zu schützen

INNSBRUCK: Vergangenen Dienstag drehte sich bei MINIMED alles rund um das Thema Immunsystem und Infektionen. Unter der gewohnten Moderation von Dieter zur Nedden, referiert Prof. Dr. Günter Weiss, Direktor der Medizin VI in Innsbruck, ausführlich über das das Thema. Günter Weiss betont: „Nicht alle Bakterien sind bösaritg. Viele Millionen Bakterien, wie die Darmbakterien, sind sogar wichtig für unseren Körper.“ Es gibt aber auch pathogene Mikroben.

Das Immunsystem hat die wichtige Aufgabe uns vor solchen Mikroorganismen zu schützen, diese zu bekämpfen und zu eliminieren. Man kann sein Immunsystem mit einfachen prophylaktischen Strategien unterstützen, wie zum Beispiel regelmäßiges Händewaschen oder moderates sportliches Training. 3-4 Mal pro Woche spazieren zu gehen oder mit dem Rad zu fahren, reduziert das Infektionsrisiko bis zu 50 Prozent, so Günter Weiss. Von der Einnahme von Vitaminpräparaten rät der Experte ab, sofern keine deutliche Ermangelung vorliegt. „Vitamine sollte jeder durch Obst und Gemüse zu sich nehmen.“ so Weiss.

Zur Sache:

Das Immunsystem besteht aus verschiedenen Komponenten, wie z.B. aus Blutzellen, aus Organen, wie der Haut sowie aus Prozessen, bei denen verschiedenen Eiweiße und Proteine die Kommunikation der Immunzellen zwischen einander ermöglichen. Der Zweck des Immunsystems ist es einerseits, den Körper vor schädlichen Mikroorganismen zu schützen, sodass diese gar nicht erst eindringen können. Andererseits ist es dazu da solche Mikrobe zu bekämpfen und zu eliminieren, falls diese es geschafft haben in den Körper einzudringen.
Es gibt zwei wichtige Komponente der Immunität: die angeborene und die erworbene Immunität. Erstere kann schnell reagieren, um den Infekt zu bekämpfen und Signale an die erworbene Immunität zu geben. Die erworbene Immunität kann sich so Erreger über Jahrzehnte merken sorgt dafür, dass man de facto nicht zwei mal am selben Erreger erkranken kann.
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