22.04.2016, 13:17 Uhr

23. April - Tag der offenen Gärtnereien 2016

Zwei Gärtnerlehrlinge fachsimpeln über die besonderen Eigenschaften der Blumensorten. (Foto: Tirol/Gius)

Samstag, 23. April ist Tag der offenen Türe bei den Tiroler Gärtnereien. Rund 65 Gärtnereien öffnen ihre Gewächshäuser für interessierte Besucher.

TIROL. Pünktlich zu Beginn der Pflanzzeit öffnen Tirols Gärtnereien ihre Türen. Tirols GärtnerInnen ermöglichen an diesem Tag einen Blick in die Betriebe. Sie bieten Informationen, Neuigkeiten und Wissenswertes für die kommende Gartensaison.

Das österreichische Gemüse des Jahres

Interessierte haben am Tag der offenen Türe die Möglichkeit, das Österreichische Gemüse des Jahres kennenzulernen. „Heuer ist die Gourmettomate ‚Süße Sissi‘ das Gemüse des Jahres. Sie zählt zu den Datteltomaten und begeistert mit leuchtend gelb-orangen Früchten, die besonders süß im Geschmack sind und sicherlich auch den hohen kaiserlichen Geschmacksansprüchen genügt hätten“, so Peter Pfeifer, Obmann der Tiroler Gärtner. Neben dem Kennenlernen des Gemüses des Jahres kann man an verschiedenen Workshops teilnehmen. Daneben wird auch die Möglichkeit geboten, neues Naschgemüse zu kosten.

Vielfalt braucht den Rat von Experten

Die Auswahl an Beet- und Balkonpflanzen, Gemüsesorten, Obst oder Stauden ist riesig. Gleichzeitig ist nicht jeder Standort gleich und nicht jede Pflanze wächst überall. Seehöhe, Standort, Erde, Bepflanzung und Pflege sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden. Damit die ideale Pflanze für den passenden Standort gefunden wird, braucht es oft den Rat und die Hilfe von ExpertInnen. Die GärtnerInnen helfen - nicht nur am Tag der offenen Türe - gerne, den Überblick über das große Angebot zu bewahren.

Von der Region – für die Region

"Von der Region - für die Region", das gilt für die Pflanzen, die in den Tiroler Gärtnereien gezüchtet und produziert werden. Sie sind robuster, ans Tiroler Bergklima angepasst und haben keine langen Transportwege hinter sich. Sie haben die bessere Qualität im Vergleich zu importierter Ware von Billiganbietern. Der Kauf regional produzierter Pflanzen sichert Arbeitsplätze. „Die Tiroler Gärtnereien sind in der Landwirtschaft des Landes jener Zweig mit der größten Zahl an Mitarbeitern. Allein rund 100 Lehrlinge werden derzeit ausgebildet!“, so LK-Präsident Josef Hechenberger überzeugt.

Factbox zu den Tiroler Gärntern
Die Tiroler Gärtner bewirtschaften eine Fläche von ca. 44 ha, davon fast 50 Prozent in geschütztem Anbau. Die Struktur der Betriebe hat sich in den letzten Jahren dahingehend verändert, dass sich zwar die Anzahl verringert hat, aber die Produktionsfläche insgesamt gleich geblieben ist. Mit 70 Prozent der Umsatzanteile ist der Sektor Beet- und Balkonpflanzen der wichtigste Umsatzträger der Tiroler Gärtner.
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