07.07.2016, 11:44 Uhr

Der Immobilienpreisspiegel 2016

Robert Moll, Obmann der Fachgruppe Immobilien- und Vermögenstreuhänder (l.), und Arno Wimmer, Berufsgruppensprecher der Immobilienmakler, präsentierten den Immobilienpreisspiegel 2016. (Foto: WKT)

Der Immobilienpreisspiegel zeigt die Entwicklung am heimischen Immobilienmarkt. Immer noch sehen viele ÖsterreicherInnen Immobilien als Wertanlage.

TIROL. Der Immobilienpreisspiegel ist eine Unterlage für Treuhänder und Konsumenten. Er gibt Auskunft über die erzielten Durchschnittspreise für verschiedene Liegenschaftsarten in allen politischen Bezirken Österreichs.

Die Ergebnisse des Immobilienpreisspiegels für Tirol

Je nach Liegenschaft und Lage gibt es unterschiedliche Preisentwicklungen.
  • Grundstückspreise für Einfamilienhäuser: Je nach Bezirk ist die Preisentwicklung unterschiedlich. In den Bezirken Kitzbühel und Landeck sind die Preise für Einfamilienhäuser gesunken. In anderen Bezirken sind die Preise leicht gesunken oder massiv angestiegen. In Innsbruck-Stadt sind die Preise bei normaler und guter Wohnlage leicht gestiegen.
  • Eigentumswohnungen bei Erstbezug: Hier sind die Preise unabhängig von der Wohnlage und des Wohnwertes gestiegen. Die höchsten Preissteigerungen sind in den Bezirken Innsbruck-Stadt, Schwaz und Kufstein zu erkennen.
  • Gebrauchte Eigentumswohnungen: Die Preisunterschiede reichen von Preissteigerung bis Preisreduktion je nach Bezirk.
  • Einfamilienhäuser: Im Bezirk Schwaz ist es meist zu Preisreduktionen gekommen. In den meisten Bezirken konnte man vor allem Preissteigerungen erkennen.
  • Reihenhäuser: Auch hier ist die Preisentwicklung sehr unterschiedlich. Allerdings sind die Mietpreise fast überall leicht gestiegen.

  • „Für den Bereich der Privatimmobilien kann generell festgestellt werden, dass sich die Preise in allen Objektkategorien sehr unterschiedlich entwickeln und von einer generellen Preiserhöhung nicht mehr gesprochen werden kann“, so Arno Wimmer, Berufsgruppensprecher der Immobilienmakler.

  • Büromieten: In Innsbruck-Stadt und -Land sind die Büromieten gesunken, in den Bezirken fast überall gestiegen.
  • Mieten Geschäftslokale: Bei den Mieten für Geschäftslokale sind Preissteigerungen genauso wie Preissenkungen feststellbar.
  • Betriebsgrundstücke: Auch bei den Preisen für Betriebsgrundstücke sind Preiserhöhungen und -senkungen möglich.

Der Tiroler Preisspiegel im Österreich-Vergleich

Die Preise für Baugrundstücke sind österreichweit leicht gestiegen. Auch für Einfamilienhäuser und Reihenhäuser sind die Preise fast überall angestiegen. Die meisten Preisunterschiede im Bundesländervergleich zeigen sich bei den Eigentumswohnungen im Erstbezug. In Tirol sind hier die Preise um rund 4,7 Prozent am stärksten gestiegen. Auch bei den gebrauchten Eigentumswohnungen sind die Quadratmeterpreise stark - um rund 10 Prozent - gestiegen.
Die Preise für Mietwohnungen sind österreichweit relativ stabil geblieben. Die Immobilienpreise für Geschäftslokale ins in allen Bundesländern gestiegen. Betriebsgrundstücke sind in Tirol und Salzburg am teuersten.

Weitere Informationen

Der Immobilienpreisspiegel 2016 kann unter www.wkimmo.at bestellt werden.
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