22.06.2016, 11:54 Uhr

EU-Katastrophenschutz-Ausbildung in Tirol

24 TeilnehmerInnen aus 19 EU-Ländern bilden sich in Sachen Katastrophenschutz weiter. Die EU setzt dabei auf Tiroler Kompetenz. (Foto: Land Tirol)

Im Tiroler Drillhof findet noch bis Freitag 24. Juni der Einführungskurs für den EU Katastrophenschutzmechanismus statt. Die Leitung hat der Tiroler Zivil- und Katastrophenschutz.

TIROL. Seit Sonntag 19. Juni findet im Bildungszentrum Grillhof der Einführungskurs des EU-Ausbildungsprogramms für den Katastrophenschutz statt. TeilnehmerInnen aus 19 EU-Ländern sind mit dabei. Die Leitung hat die Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz aus Tirol. Der Einführungskurs der EU geht noch bis Freitag.

EU-Katastrophenschutzausbildung in Tirol

Tirol bekam den EU-Zuschlag für die EU-weite Ausbildung im Zivil- und Katastrophenschutz. Gemeinsam mit dem italienischen und dem kroatischen Zivilschutz sowie zwei italienischen Bildungseinrichtungen führt die Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol diese Schulungen durch. Bis zum Jahr 2020 gibt es jährlich vier Einführungskurse zum EU-Katastrophenschutz. „Wir haben in Sachen Katastrophenmanagement viel Erfahrung, halten regelmäßig Katastrophenschutzübungen mit Beteiligung der Nachbarländer ab und genießen auch international einen guten Ruf“, so LH Günther Platter und Zivil- und Katastrophenschutzreferent LHStv Josef Geisler,

Die Ausbildung

Bei dieser EU-weiten Ausbildung nehmen in erster Linie MitarbeiterInnen und Mitglieder des Katastrophenschutzes und von Einsatzorganisationen der EU-Mitgliedsländer teil. Das Ausbildungsprogramm umfasst acht Module.
Im ersten Modul - das in Tirol stattfindet - steht die Koordination der Hilfe aus anderen EU-Ländern im Falle einer Katastrophe im Vordergrund. Neben erfahrenen ReferentInnen aus diversen Mitgliedsländern referiert auch Bernd Noggler, Geschäftsführer der Leitstelle Tirol, der als Mitarbeiter des Landes bereits bei einigen internationalen Hilfseinsätzen dabei war.
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