27.04.2016, 16:31 Uhr

Geschwindigkeitskampagne tourt durch Tirol

LHStvin Ingrid Felipe gemeinsam mit Martin Pfanner (li., Kuratorium für Verkehrssicherheit) und Gottfried Reremoser (re., Abt. Verkehrsrecht des Landes Tirol) vor dem Autowrack, das als Denk-Mal in den nächsten Wochen durch Tirol unterwegs sein wird. (Foto: Land Tirol/Aigner)

Um auf die Gefahren von überhöhter und nicht angepasster Geschwindigkeit hinzuweisen, tourt ein Unfallwrack durch Tirol.

TIROL. Schon beim Auftakt zur Geschwindigkeitskampagne in Tirol am 27. April wurden die Folgen von überhöhter Geschwindigkeit präsentiert.

Präsentation von Unfallfolgen

Um die Unfallfolgen darzustellen, wurde ein Auto gezeigt, das bei einem Absturz aus 16 Metern Höhe aufgeprallt ist. Die Schäden sind mit einem Aufprall von 65 km/h gleichzusetzen. So wird nachvollziehbar, welche Gefahren durch nicht angepasste Geschwindigkeit entstehen. Fast 30 Prozent aller Unfälle auf Österreichs Straßen sind durch überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. In Tirol starben deshalb in den vergangenen zehn Jahren fast 100 Menschen.

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

„Nicht immer ist die gesetzlich erlaubte Geschwindigkeit die richtige Wahl. Es ist wichtig, dass die Fahrzeuglenker ihre Geschwindigkeit an die Verkehrs- und Wetterverhältnisse anpassen.", so Gottfried Reremoser (Abteilung Verkehrsrecht, Land Tirol). Bei einer Kollision eines Autos mit einem Fußgänger mit 50 km/h sterben vier von zehn Fußgängern, bei 60 km/h sterben sechs von zehn Fußgängern

Unter dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“ tourt das Unfallwrack durch Tirols Bezirkshauptstädte.
An folgenden Terminen ist es in den Bezirkshauptstädten zu sehen:
  • Innsbruck: 27.04. – 01.05.2016
  • Schwaz: 02.05. – 04.05.2016
  • Kufstein: 05.05. – 08.05.2016
  • Kitzbühel: 09.05. – 11.05.2016
  • Lienz: 12.05. – 16.05.2016
  • Imst: 17.05. – 19.05.2016
  • Reutte: 20.05. – 22.05.2016
  • Landeck: 23.05. – 25.05.2016

Tempo 30 vor Schulen

Im Nahbereich von Schulen läuft derzeit die KFV-Aktion „Tempo 30 vor Schulen“. Dadurch soll die Geschwindigkeit bei Schulen reduziert werden. Dies wird durch eine einheitliche Gestaltung des Schulumfeldes erreicht, und zwar durch eine 30er-Beschränkung, seitliche Bodenmarkierung „Haifischzähne“, Markierung „SCHULE“ und eine Aktionstafel, die von Schulkindern gestaltet ist. 33 Schulen in Tirol haben bereits gemeinsam mit den Gemeinden mit der Umsetzung dieser Maßnahmen begonnen.

Mehr Informationen gibt es unter aktion-tempo30.at.
Tempo 30 vor Schulen - Mehr Sicherheit am Schulweg
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