20.07.2016, 09:00 Uhr

Innpromenade: Land unter

Weil der Gehweg auf der Franz-Gschnitzer-Promenade überschwemmt war, mussten Fußgänger auf den Radweg ausweichen.

Durch den starken Regen der vergangenen Woche war der Gehweg hinter der Universität oft überschwemmt.

INNENSTADT (kr). Die Franz-Gschnitzer-Promenade hinter der Hauptuniversität ist bei Fußgängern, Radfahrern und Erholungssuchenden ein sehr beliebter Ort. Bei der Neugestaltung hat die Stadt Innsbruck viel Wert darauf gelegt, dass man die Promenade noch attraktiver für die Freizeit gestaltet: Durch gemütliche Holzbänke und viele Sitzgelegenheiten wurde die Promenade ausgebaut und verschönert. Doch durch die sintflutartigen Regenfälle der letzten Wochen ist auch ein großes Manko der Neugestaltung zum Vorschein gekommen: An einigen Stellen – besonders stark direkt hinter der Hauptuniversität – war der Gehweg vollkommen überschwemmt.

Neues Pumpwerk

Schuld an diesen Überschwemmungen in diesem Bereich ist laut Karl Gstrein von der Abteilung Grünanlagen (Planung und Bau) die starke Verdichtung im Nahbereich des neuen Hochwasserpumpwerks, das in der Franz-Gschnitzer-Promenade errichtet wurde. Dadurch ist eine natürliche Versickerung im Boden nicht möglich und das Wasser sammelt sich an der Oberfläche.

Maßnahmen: Sickerungen

Bereits vergangenen Freitag fand eine Begehung der Verantwortlichen vor Ort statt und erste Maßnahmen zur Behebung des Problems wurden fixiert. Zunächst werden am Asphaltrand provisorische Sickerungen errichtet, damit das Wasser abrinnen kann.
In weiterer Folge werden die an das Pumpwerk angrenzenden Flächen genau vermessen und der genaue Abschluss zwischen Fußweg und Pumpwerk – eventuell durch eine gepflasterte Entwässerungsmulde – festgelegt.
Außerdem werden östlich und westlich des Pumpwerks Sickerschächte angelegt. Die Oberflächengestaltung rund um das Pumpwerk wird Ende August fertiggestellt sein. Somit wird ein Flanieren trockenen Fußes auf der Franz-Gschnitzer-Promenade – auch bei vorangegangenen Regenfällen – wieder möglich.
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