19.07.2016, 12:10 Uhr

Kontingentregelung für Medizinstudium in Gefahr

(Foto: MUI)

Bernhard Tilg und Günther Platter richten einen Appell an die EU-Kommission zur Verlängerung der Kontingentregelung für das Medizinstudium.

TIROL. Derzeit verdichten sich die Hinweise, dass die Kontingentregelung beim Medizinstudium für heimische StudentInnen durch die EU nicht mehr verlängert werden könnte. Daher richten LH Günther Platter und LR Bernhard Tilg einen dringenden Appell an die EU-Kommission.

Kontingentregelung


Die Kontingentregelung besagt, dass 75 Prozent der freien Plätze beim Medizinstudium für jene BürgerInnen sind, die ein österreichisches Maturazeugnis haben. Es gibt nun Hinweise, dass die Europäische Union diese Kontingentregelung nicht mehr verlängern möchte. Aus diesem Grund richteten Landeshauptmann Günther Platter und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg einen Appell unter anderem an EU-Kommissionspräsident Jean Claude Junker.

Verlängerung der Kontingentregelung ist notwendig

Die Verlängerung der Kontingentregelung für das Studium der Medizin ist unbedingt notwendig, so LH Günther Platter und LR Bernhard Tilg. Nur so könne die Gesundheitsversorgung in Tirol und die Qualität der Versorgung in Tirol erhalten bleiben.
Mit der Verlängerung der Kontingentregelung würde sicher gestellt werden, dass für den Bedarf in Tirol genug ÄrztInnen ausgebildet werden können. Ausländische Studierende verlassen nach Abschluss des Studiums häufig Tirol, um in ihrer Heimat oder im Ausland zu arbeiten. Wenn die Kontingentregelung nicht verlängert wird, würde dies zu einer Gefährdung des Tiroler Gesundheitssystems führen, so im Appell an Jean Claude Junker.

Der Appell zum Download: Appell an Jean Claude Junker.
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