15.03.2016, 10:00 Uhr

ÖBB beugt Waldbränden gekonnt vor

(Foto: Czingulszki)

Durch spezielle Kontrollmechanismen kann die Gefahr für einen Waldbrand entlang der Bahnstrecken stark minimiert werden.

INNSBRUCK (kr). Wenn es eine längere Trockenperiode im Frühjahr gibt, trocknen die nach Süden ausgerichteten Hänge oft schnell aus. Dann reicht oft nur ein kleiner Funken und der trockene Waldboden entzündet sich.
Auf der Strecke der Mittenwaldbahn oder auch auf der Brennerstrecke kam es früher vor, dass Funken der Zugbremsen auf trockene Hänge kamen und dadurch Brände enstanden. Doch das ist bereits einige Jahre her: Die ÖBB verfügen nun über ausgeklügelte Kontrollmechanismen und Vorbeugesysteme, damit das nicht entstehen kann.

Vorbeugemaßnahmen der ÖBB

Wenn es eine längere Trockenperiode gibt, dann werden die ÖBB durch ein Wetterwarnsystem darauf hingewiesen. Um einer Entzündung durch einen Funken vorzubeugen, wird ein Wagon eines Zuges mit einem Löschfahrzeug der Feuerwehr beladen. Damit fährt man dann an die gefährdeten Stellen und bespritzt die Hänge mit Wasser. Zusätzlich wird das Gras bei den Bahnböschungen abgemäht, damit die Gefahr der Entzündung gemindert wird.
Das Bespritzen der Hänge ist vor allem auf gebirgigen Strecken sehr wichtig, da dort ein Brand viel fatalere Auswirkungen hat – Feuerwehren kommen viel schwerer an den Brand heran als bei einer ebenen Bahnstrecke.
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