22.08.2016, 09:26 Uhr

Preisverleihung an Lobenwein, Morozova und Volgger

Von links LH Platter, Jury-Vorsitzender Bergmeister, LRin Ferrari, Ksenia Morozova (1. Preis), LH Kompatscher, Daniela Lobenwein (1. Preis), Europäisches Forum Alpbach-Präsident Franz Fischler, Michael Volgger (3. Preis), Handelskammerpräsident Ebner. (Foto: Land Tirol/Sedlak)

Beim Europäischen Forum Alpbach 2016 wurden die WissenschaftlerInnen Daniela Lobenwein, Ksenia Morozova und Michael Volgger mit dem Euregio-JungforscherInnen-Preis ausgezeichnet.

TIROL. Dieses Jahr bekamen den Euregio-JungforscherInnen-Preis die Osttirolerin Daniela Lobenwein von der Medizinischen Universität Innsbruck, die gebürtige Russin Ksenia Morozova von der Freien Universität Bozen und Michael Volgger von der Europäischen Akademie Bozen. Der Preis wurde ihm Rahmen der Tiroltage 2016 beim Europäischen Forum Alpbach vergeben.

Breites Spektrum der eingereichten Arbeiten

Insgesamt wurden 19 Projekte aus den Bereichen medizinischen, sozialen, technischen und wirtschaftlichen Innovation eingereicht. Die Siegerprojekte stammen von der Lienzerin Daniela Lobenwein, Ksenia Morozova aus Bozen und Michael Volgger. Die PreisträgerInnen wurden von Konrad Bergmeister als Vorsitzender der Jury am Samstag 20. August bekannt gegeben. Es gratulierten Tirols Landeshauptmann Günther Platter, Südtirols LH Arno Kompatscher, Trentiner Landesrätin Sara Ferrari und Handelskammerpräsident Michl Ebner aus Bozen.

Die drei PreisträgerInnen

  • Daniela Lobenwein und Can Tepeköylü arbeiten im Bereich der Medizin: Sie reichten ein Projekt zur Schockwellenbehandlung bei einer mangelnden Durchblutung des Rückenmarks ein.
  • Ksenia Morozova beschäftigt sich mit dem Bereich der Lebensmitteltechonologie. Sie präsentierte eine Arbeit zum Thema isotherme Brennwertbestimmung beim Stoffwechsel von Weintrauben während der Gärungsphase
  • Michael Volgger präsentierte seine Tourismusstudie

Wissenschaftsförderung in der Euregio

In der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino wird Forschung und Innovation besonders gefördert. Seit 2014 vergibt die Euregio aus dem Euregio-Forschungsfonds jährlich eine Million Euro an ForscherInnen, die sich der interregionalen Grundlagenforschung auf internationalem Niveau widmen.

Im Rahmen eines Mobilitätsfonds stehen jährlich zusätzlich 100.000 Euro für gemeinsame Lehrveranstaltungen zwischen den Unis Innsbruck, Bozen und Trient zur Verfügung. Dadurch soll die Mobilität der Studierenden und Lehrenden gefördert werden. Die Beträge werden für interregionale Seminare und gemeinsame Exkursionen genutzt.

Im Rahmen der Wissenschaftsförderung in der Euregio wird auch - beim jährlichen Tiroltag beim europäischen Forum Alpbach - der JungforscherInnen-Preis vergeben. Dieses Jahr wurde der Preis zum fünften Mal verliehen. Diese Auszeichnung wird von den drei Wirtschaftskammern der Europaregion gemeinsam gestiftet.

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