21.03.2016, 16:08 Uhr

Sillpark zieht Bilanz: 2015 war Jahr der Neuerungen

SES-CEO Mag. Marcus Wild (Foto: SES/Daniel Hager)
INNSBRUCK (kr). Nach einem investitionsreichen Jahr 2015, in dem das komplette Center einem funktionalen und optischen Relaunch unterzogen wurde, zieht der SILLPARK eine äußerst positive Bilanz. Trotz temporär baulicher Einschränkungen konnte flächenbereinigt der Umsatz leicht gesteigert werden. Über 5 Millionen Kunden besuchten den Sillpark auch im vergangenen Jahr.
„Nach einem extrem spannenden Jahr 2015 ist es Zeit, Bilanz zu ziehen und diese fällt extrem erfreulich aus“, zeigt sich Center-Manager Helmut Hochfilzer äußerst zufrieden.

Frequenz und Umsatz stabil trotz Relaunch

Das Innsbrucker Shopping Center unterzog sich von Jänner bis September 2015 einem massiven Relaunch, der die Aufenthaltsqualität im Center massiv verbesserte und im laufenden Betrieb durchgeführt wurde. Hochfilzer erläuterte dazu: „Wir haben quasi eine Operation am offenen Herzen durchgeführt. Die Operation ist geglückt und der Sillpark ist jetzt fitter denn je. Wir sind besonders stolz, dass wir die Kundenfrequenz halten konnten. Trotz Umbau besuchten uns auch dieses Jahr konstant über 5 Millionen Kunden“. Auch die Umsätze blieben stabil. Und das, obwohl während des Großteils des Jahres Interspar als wichtiger Ankermieter praktisch nur auf kleinster Fläche vorhanden war.“
Neben einer komplett neu gestalteten Mallfläche im Erdgeschoß, neuen Shops und besonders attraktiven Zugängen aus der Tiefgarage wurde auch der modernste Interspar-Markt in Westösterreich geschaffen, der seit Oktober die Besucher begeistert.

Neueröffnungen

Ausdruck der positiven Entwicklung sind zwei weitere Shop-Neuzugänge. Mit O Bag (Oktober) und Dressmann (Dezember) zogen einmal mehr zwei interessante Shopkonzepte in den Sillpark ein, die völlig neu für Westösterreich sind.
Ende März 2016 wird T-Mobile seinen größten Shop in Innsbruck im Sillpark eröffnen.

Sillpark-Betreiber SES wuchs auf 30 Standorte

Die von SES Spar European Shopping Centers betriebenen Shopping-Center in Österreich, Slowenien, Ungarn, Norditalien und Tschechien erbrachten 2015 Bruttoverkaufsumsätze von 2,69 Mrd. Euro (+4,8 Prozent). 2015 besuchten 124 Millionen Besucher die SES Shopping-Malls (+3,4 Prozent). SES als Österreichs größter Betreiber von Einkaufszentren mit Sitz in Salzburg wuchs 2015 auf 30 Standorte: Das Unternehmen eröffnete im August 2015 mit der WEBERZEILE auf 22.000 m² verpachtbarer Fläche ein neues und innovatives Shopping-Quartier inmitten der Innenstadt von Ried im Innkreis/OÖ. In einem gemeinsamen Joint Venture mit der Stadt Wien nahm SES im September den Teil 1 der ersten gemanagten Einkaufsstraße Österreichs mit 13 Nahversorgershops im neuen Wiener Stadtteil aspern der Seestadt Wiens in Betrieb. Die großzügige Erweiterung des FISCHAPARK in Wiener Neustadt auf 42.800 m² wurde im Oktober 2015 abgeschlossen. In Summe brachte SES so über 47.000 m² neue Handelsflächen auf den österreichischen Markt. 2015 wurde auch der SILLPARK Innsbruck bei gleichbleibender Fläche im laufenden Betrieb einem umfassenden Relaunch unterzogen. Insgesamt investierte SES über 210 Millionen Euro in Neu- und Erweiterungsbauten, die 2015 eröffnet wurden, allein in Österreich.

In Kroatien wurde 2015 ein Center-Management-Mandat für die Mall of Split vertraglich gesichert. Seit der Eröffnung am 3. März 2016 ging die operative Führung in die Verantwortung von SES über. Das Managementportfolio von SES zählt damit seit Anfang März 2016 31 Standorte mit über 860.000 m² Pachtfläche in sechs Ländern.

SES arbeitet derzeit an weiteren Großprojekten: In Österreich wird das am 3. März 2016 eröffnete neue huma eleven Wien, im Management von SES, bis 2017 noch um einen Bauteil auf insgesamt 50.000 Quadratmeter Fläche (GLA) erweitert. Das Refurbishment des CITYPARK Graz wird 2016 fertiggestellt. In aspern der Seestadt Wiens arbeitet SES an der 2. Etappe der gemanagten Einkaufsstraße, dem Seeparkquartier, das Zug um Zug im Zeitraum 2017 - 2019 fertiggestellt sein wird. Eine neue Shopping-Mall ist jeweils für Bozen und für Ljubljana-Šiška geplant.
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