01.06.2016, 13:49 Uhr

Stellplätze: Ärger um ISD-Fahrzeuge in Anwohnerparkzone

Am Haydnplatz verärgern ISD-Fahrzeuge in der Anwohnerzone die Anrainer. Die ISD versucht, Abhilfe zu schaffen.

Am Haydnplatz gibt's immer wieder Beschwerden über ISD-Fahrzeuge, die die Anwohnerzone verparken.

Stellplätze für Anrainer sind rar in Innsbruck. Besonders "eng" ist es diesbezüglich im dicht besiedelten Stadtteil Saggen. Gerade rund um den Haydnplatz gibt es daher immer wieder Ärger um Fahrzeuge der dort ansässigen Innsbrucker Sozialen Dienste GmbH (ISD). "Von einigen Anrainern wird immer wieder bemängelt, dass die Fahrzeuge der ISD an Wochenenden und in den Abendstunden die Anrainerzone verparken. Das sorgt für einigen Unmut unter den Nachbarn. Im Sinne aller sollte hier eine bessere Lösung gefunden werden", betont GRin Barbara Traweger-Ravanelli, Stadtteilvorsitzende der ÖVP. Sie möchte sich mit der ISD in Verbindung setzen, um eine Lösung zu erreichen.

Ernsthaftes Bemühen
"Leider können wir die Fahrzeuge nicht gänzlich wegzaubern", betont Thomas Strickner, Bereichsleiter "Mobile Dienste" bei der ISD, auf STADTBLATT-Nachfrage. Er versichert jedoch, dass man die Beschwerden der Anrainer kenne und sehr ernst nehme. "Natürlich geht es uns um ein gedeihliches Miteinander mit unseren Nachbarn", versichert Strickner. In der Causa selbst sei die ISD bereits tätig geworden. "Wir haben alle verfügbaren Tiefgaragenplätze in der Nähe angemietet. Von den 27 Fahrzeugen, die unser Fuhrpark umfasst, sind 14 in einer Tiefgarage untergebracht", betont Strickner. Zudem achte man in der Einteilung darauf, dass an Wochenenden und in den Abendstunden jene Fahrzeuge zum Einsatz kommen, die über keinen Tiefgaragenplatz verfügen. "All dies hilft, das Problem zu minimieren", so Strickner. Man sei aber ständig auf der Suche nach neuen Abstellplätzen in der Nähe, um die Anwohnerzonen zu entlasten.
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