26.08.2016, 09:03 Uhr

Wissenschaftsstandort Tirol ist top

NR Karlheinz Töchterle: Mehr als 20 Millionen Euro für Tiroler Spitzenforschung aus EU-Programm „Horizont 2020“ (Foto: Archiv)

Die Forschung in Tirol ist von hoher Qualität, wie sich mehrfach bestätigen lässt: Internationale Anerkennung und zahlreiche Preise belegen die Bedeutung des Forschungsstandorts Tirol.

TIROL. Beim Tiroler Technologiebrunch beim Forum Alpbach spricht ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Karlheinz Töchterle über die Qualität der Forschung in Tirol. Diese hohe Qualität lässt sich mehrfach belegen.

Horizon 2020

Horizon 2020 ist ein Projekt der Europäischen Union zur Förderung von Forschung. Rund 75 Milliarden Euro werden in der gesamten EU für Forschung und Innovation bis 2020 zur Verfügung gestellt. Das EU-Forschungsprogramm wurde 2014 gestartet und von Karlheinz Töchterle - damals Wissenschaftsminister - mitgeplant. „Bisher sind mehr als 20 Millionen Euro aus Horizont 2020 nach Tirol geflossen“, so Karlheinz Töchterle. Tirols ForscherInnen sind bei 50 Projekten beteiligt. Bei zwölf Projekten haben sie die Koordination inne.

Internationale Belege für die Qualität der Tiroler Forschung

Auch international ist die Tiroler Forschung gut angesehen.
  • Shanghai-Uni-Ranking: Die Universität Innsbruck hat sich auf die Plätze in Gruppe 151-200 verbessert.
  • START-Preis für Tracy Northup: Tracy Northup vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck wurde im Juni mit dem START-Preis ausgezeichnet. Dieser ist die höchst dotierte Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler.
  • 425.000 Euro für die Innsbrucker Quantenforschung: Der Physiker und Unternehmer Hermann Hauser unterstützt eine neue Arbeitsgruppe am Institut für Theoretische Physik die nächsten fünf Jahre mit 425.000 Euro.

Euregio Jungforscher-Preis

Der Euregio Jungforscher-Preis wurde heuer zum fünften Mal vergeben. Die Auszeichnungen erhielten Daniela Lobenwein (Medizinische Universität Innsbruck), Ksenia Morozova (Freie Universität Bozen) und Michael Volgger (Europäische Akademie Bozen). Die drei JungforscherInnen erhielten den Preis im Rahmen der Tirol Tage beim Forum Alpbach.

Ausbau von Forschung und Lehre auch bei den Fachhochschulen

Auch Tirols Fachhochschulen bieten eine hohe Qualität und eine große Auswahl an Studienrichtungen. In Tirol werden die Fachhochschulen weiter ausgebaut. Ab dem Studienjahr 2017/18 werden weitere 30 Master-Studienplätze geboten, davon 15 Studienplätze an der Fachhochschule Kufstein sowie 15 Studienplätze am MCI Innsbruck. Durch die Bankabgabe neu werden rund 100 Millionen Euro in die Tiroler Fachhochschulen fließen.

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