04.08.2016, 10:07 Uhr

Bund hat annähernd Frauenquote von 40 Prozent

Gabi Schiessling / Selma Yildirim: „Frauen müssen nicht die besseren Männer sein“ (Foto: SPÖ Tirol)

Tirol hinkt bei der Frauenquote in den Aufsichtsräten staatsnaher Betriebe hinterher. Die SPÖ-Frauen stellten daher den Antrag im Landtag zur Gleichberechtigung.

TIROL. Hermann Wertschnig regte kürzlich an, Frauen in die Schützen aufzunehmen. Damit zeigte er, dass es eine echte Gleichbereichtigung in Tirol noch nicht gäbe, so SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Selma Yildirim und Frauensprecherin LA Gabi Schiessling.

Engagement von Frauen muss anerkannt werden

Auch wenn Frauen weniger Interesse haben werden, ihre Zeit mit dem Gewehr über der Schulter abzustehen, muss das Engagement von Frauen mehr anerkannt werden. "Frauen sind oft im sozialen, kulturellen oder informellen Bereich aktiv. Damit leisten sie einen viel wichtigeren Beitrag für die Gesellschaft“, so Selma Yildirim und Gabi Schiessling.

Für die SPÖ-Frauen steht die Forderung nach gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit an erster Stelle. Aus diesem Grund fordern sie auch die Grünen auf, den Antrag zur Gleichbehandlung der SPÖ-Frauen im Landtag zu unterstützen.

Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils zeigen Erfolg

2011 wurde von der Bundesregierung eine Selbstverpflichtung beschlossen. Mit dieser soll die Frauenquote in den Aufsichtsräten staatsnaher Betriebe angehoben werden. „Zwei Jahre vor Ablauf der Frist ist das Ziel von 40% schon beinahe erreicht. Gestartet wurde bei einem Frauenanteil von 16%. Daran könnte sich das Land ein Beispiel nehmen“, so Selma Yildirim.

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