24.04.2016, 17:05 Uhr

Bundespräsidenten-Wahl: Ergebnisse in Stubai-/Wipptal

Am 24. April 2016 findet die Bundespräsidenten-Wahl statt. (Foto: MEV Verlag GmbH/Kitting)
Im Großteil der Gemeinden des Stubai- und Wipptals hat Norbert Hofer am Wahltag deutlich mehr Stimmen als im Bezirksschnitt bekommen. Spitzenreiter waren Navis (52,48 Prozent), Vals (51,34 Prozent) und Gschnitz (50 Prozent). Nur in Patsch (27,98 Prozent), Schönberg (34,62 Prozent) Mieders (38,37 Prozent) und Telfes (38,61 Pfozent) lag der Wähleranteil für den FPÖ-Kandidat unter dem Durchschnitt in Innsbruck-Land.

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Angezeigt wird der tatsächliche Auszählungsstand, nicht die Hochrechnung.

Hofer über dem Bezirksschnitt

Im Großteil der Gemeinden des Stubai- und Wipptals hat Norbert Hofer am Wahltag deutlich mehr Stimmen als im Bezirksschnitt bekommen. In allen Gemeinden kam er klar auf den ersten Platz. Spitzenreiter waren Navis (52,48 Prozent), Vals (51,34 Prozent) und Gschnitz (50 Prozent). Nur in Patsch (27,98 Prozent), Schönberg (34,62 Prozent) Mieders (38,37 Prozent) und Telfes (38,61 Pfozent) lag der Wähleranteil für den FPÖ-Kandidat unter dem Durchschnitt in Innsbruck-Land (38,71 Prozent). Der Wipptaler FPÖ-Obmann Helmuth Detassis freut sich über das Ergebnis: "Wir sind von diesem Wahlergebnis überwältigt! In allen Gemeinden im Wipptal sind wir an erster Stelle. Aber wie heißt es so schön, nach der Wahl ist vor der Wahl. Das war erst die halbe Miete, wir werden jetzt mit noch mehr Elan und Tatendrang ans Werk gehen, damit am 22.Mai Norbert Hofer unser neuer Bundespräsident wird."

Rennen um Platz zwei zwischen Griss und Van der Bellen

Wie auch im Bundestrend entscheidet sich in der Region das Rennen um den zweiten Platz in der Stichwahl zwischen Alexander Van der Bellen und Irmgard Griess. In absoluten Stimmen lag Griess mit 2.196 Stimmen knapp vor Van der Bellen, den 2.042 wählten. Den stärksten Rückhalt hatte Griss in Schönberg, wo sie mit 99 Stimmen einen Anteil von 23,97 Prozent erreichte. Das beste Ergebnis für Van der Bellen kam aus Patsch, wo er 26,38 Prozent mit insgesamt 115 Stimmen erreichte.

Oberes Wipptal wählte Khol auf Platz zwei

Andreas Khol (ÖVP), der im Bezirksschnitt abgeschlagen mit 11,32 Prozent auf den vierten Platz kam, konnte in einigen Wipptaler Gemeinden (Obernberg, Schmirn, Mühlbachl, Vals, Gries und Navis) den zweiten Rang belegen. Am stärksten schnitt er dabei in der kleinen Gemeinde Obernberg ab, wo er 27,06 Prozent der Stimmen bekam.

Einzig in Matrei am Brenner konnte sich Rudolf Hundsdorfer eine zweistellige Prozentzahl sichern. Hier kam der SPÖ-Kandidat auf 11,6 Prozent bei 47 Stimmen.


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