28.08.2016, 13:36 Uhr

Flamme oder Asche?

Innsbruck: Gasthaus zur Eiche |

Am 26. August fand im Gastgarten "Zur Eiche" in der Innsbrucker Innstraße das 2. SPÖ-Sommergespräch statt. Heuriger Gast war der neue SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler. Er stellte sich brisanten Fragen und hatte einiges dazu zu erklären.

Was wird sich in der SPÖ ändern?
Wie holen wir unsere legendäre sozialdemokratische Kraft zurück?
Wie schaut es mit unserem neuen Parteiprogramm aus?
Was können wir für unsere Bewegung tun?

Darum ging und es ging rund. Die Innsbrucker GenossInnen wollten schon gerne wisse, was sich die neue Führung so denkt, nach dem unheilverkündenden 1. Bundespräsidenten-Wahlgang. Während Niedermühlbachers klare Präferenz für Van der Bellen noch ein wenig überraschte, waren es sonst dann doch teilweise eher alt bekannte Antworten. In der Flüchtlingsfrage sollte der Schwerpunkt auf die Hilfe vor Ort, also in den Herkunftsländern, konzentrieren und dafür mehr Mittel zur Verfügung stehen. Innsbrucker Themen wie die Mietzinsbeihilfe oder der Pupp-Vorschlag des Verkaufs von Städtischen Wohnungen sorgte für Aufregung. Bildung- und Pensionreform sind nach wie vor höchst wichtig. Intern wird sich Parteiprogrammreform wird noch etwas verschieben.


Für die SPÖ laufen - aber wie?


Bei der Frage, wie die neue Führung die angeschlagene Partei(Maschinerie) wieder zum Laufen bringen wolle, wurden die höchst interessierten TirolerInnen auf neue Online-Angebote verwiesen, die den Funktionären schon bald die effiziente Arbeit erleichtern würden, denn: "Die Zeit der Sozialdemokratie ist noch nicht vorbei!" Noch immer sei die Arbeit zu hoch versteuert und zu wenig fair verteilt - und es gäbe auch das stetig intensiver werdende Problem, dass immer weniger menschliche Arbeitskraft für immer mehr Produktivität notwendig sei. Also viel zu tun. Jetzt brauche es Inhalte und vor allem Begeisterung!


Mehr positive Stimmung für Österreich


Abschließend verwies er darauf, dass die FPÖ in den letzten Jahren schon ein Imperium der Desinformation aufgebaut habe, dem nur mit einer positiven Stimmung zuentgegnen sei. Damit traf er doch den Nerv der Anwesenden: Ja, wir brauchen diese positive Stimmung, mehr denn je!
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