21.07.2016, 09:59 Uhr

Kontingentregelung für Medizinstudium muss bleiben

Die Junge Volkspartei Tirol stellt sich klar hinter den deutlichen Appell von Landeshauptmann Günther Platter und Landesrat Bernhard Tilg.

„Die derzeitige Kontingentregelung für das Medizinstudium sichert nicht nur längerfristig die heimische Gesundheitsversorgung, sondern ermöglicht auch Maturantinnen und Maturanten aus Österreich ihr Medizinstudium hier zu absolvieren“, so JVP-Landesobmann Dominik Schrott, der den Appell an Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker begrüßt. „Landeshauptmann Günther Platter und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg handeln klar im Interesse des Gesundheits- und Bildungsstandortes Tirol. Wir brauchen die Kontingentierung der Ausbildungsplätze für die Versorgungssicherheit und vor allem auch, um jungen Menschen in unserem Land eine Perspektive und Chance durch eine gute Ausbildung zu bieten“, so Schrott.

Derzeit sind 75 % der Studienplätze des Humanmedizinstudiums an der Medizinischen Universität Innsbruck für EU-Bürger mit österreichischem Reifezeugnis reserviert, 20 % für EU-Bürger mit einem anderen Reifezeugnis und 5 % für Drittstaatsangehörige. Ende dieses Jahres würde diese Regelung auslaufen und es verdichten sich Hinweise, dass die EU einer Verlängerung dieser Regelung nicht mehr zustimmen möchte. „Im Interesse der Tiroler Jugend und der angehenden Medizinstudentinnen und –studenten appellieren auch wir deutlich an die Verantwortungsträger in der EU, insbesondere an Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, der Verlängerung dieser Regelung unbedingt zuzustimmen“, findet Schrott klare Worte.
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