27.07.2016, 15:01 Uhr

LebensRaum Tirol – Agenda 2030

(v.li.) Robert Ortner (Leiter des Sachgebietes Raumordnung), LR Johannes Tratter und LRin Christine Baur. (Foto: Land Tirol/Ascher)
TIROL. In Arbeitsgesprächen und Diskussionsrunden werden von der Landesregierung, dem Raumordnungsbeirat, Interessensvertretungen und Meinungsbildern Ideen und Fragen zur effizienten Planung des Lebensraums Tirols bearbeitet.

Raumordnungsplan wird evaluiert

Im Jahr 2007 wurde von der Tiroler Landesregierung der Raumordnungsplan "ZukunfsRaum Tirol" beschlossen. 2011 wurde er verlängert. Dieser war die Basis für verschiedene Prozesse und Maßnahmen. Allerdings haben sich nun die Rahmenbedingungen wieder geändert. Aus diesem Grund beschloss die Landesregierung diesen alten Raumordnungsplan zu evaluieren und weiter zu entwickeln. Diese Weiterentwicklung und Evaluierung bekommt die Bezeichnung LebensRaum Tirol – Agenda 2030.

LebensRaum Tirol – Agenda 2030

Um den Raumordnungsplan weiterzuentwickeln müssen auch demografische Veränderungen und Prognosen berücksichtigt werden. Auch aktuelle Entwicklungen führen zu Veränderungen: Bevölkerungszunahme im Zentralraum, Fluchtbewegungen, Integration, die steigende Zahl der Mindestsicherungsbezieher oder eine immer älter werdende Gesellschaft. „Wir befinden uns in einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels, der beinahe alle Bereiche des öffentlichen, aber auch privaten Lebens betrifft. Auch die Politik muss darauf reagieren, und an den verfügbaren Schrauben drehen, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen“, so Soziallandesrätin Christine Baur.

Arbeitsgespräche und Diskussionsrunden

Bei den verschiedensten Arbeitsgesprächen und Diskussionen werden verschiedene Themen behandelt: Siedlungsentwicklung, Freiraum, Landschaft, Wirtschaftsstandorte oder Verkehr und Infrastruktur.
Wichtige Fragen sind dabei:
  • Ist der Weg der Tiroler Raumordnung bzw. anderer raumwirksamer Planungen zielführend?
  • Was kann man in der Raumordnung wie verbessern?
  • Wodurch kann die Raumordnung die Arbeit bzw. den Alltag verbessern?
  • Welche Planungen im Arbeitsbereich können auch der Raumordnung zu gute kommen?

Über den Sommer wird ein interner Entwurf gestaltet, der bereits die Hauptanliegen der vorangegangenen Diskussionen beinhaltet und durch Interviews ergänzt werden soll. Für Herbst ist eine breitere Reflexionsreihe geplant um zusätzliche Anregungen zu erhalten.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.