22.09.2016, 14:10 Uhr

Platter: "In der Forschung liegt die Zukunft"

"Tirol 2030": Die Innsbrucker VP-Spitzen Gruber (re.) und Wanker (li.) präsentierten mit LH Platter ihre Visionen für die Stadt.

Unter dem Motto "Tirol 2030" präsentierte LH Günther Platter seine Visionen für die Landeshauptstadt.

Eine ganze Reihe wichtiger Zukunftsthemen prägten vergangene Woche den Besuch von LH Günther Platter in Innsbruck. "Die fortschreitende Globalisierung und der digitale Wandel werden unsere Wirtschaft und Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten prägen", davon ist auch Platter überzeugt. Die zentralen Faktoren dabei sind für Platter Bildung, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung. "Wir haben hervorragende Bildungseinrichtungen und Universitäten, die in vielen Bereichen zur Weltspitze zählen. Es liegt an der Politik, den ambitionierten Ideen und Visionen zur wirtschaftlichen Umsetzung zu verhelfen und dieses riesige Potential auszuschöpfen", so Platter. "Unser Ziel ist es, dem Abfluss von Knowhow entgegenzuwirken und vor allem AbsolventInnen der Hochschulen und Universitäten eine attraktive Zukunftsperspektive vor Ort zu bieten. Wir fordern, dass die Stadt für Start-ups und angewandte Forschungsinitiativen kostengünstige Flächen zur Verfügung stellt", betont auch Stadtparteichef Franz Gruber.

Leistbares Wohnen

Innsbruck erlebe derzeit die größte Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen 1976. "Wir brauchen eine konsequente Fortsetzung dieser Wohnbauoffensive, um frühzeitig leistbaren Wohnraum für die wachsende Innsbrucker Bevölkerung sicherzustellen. Dazu gehören neben dem Campagnereiter-Areal auch neue Wohngebiete in Hötting West und kleiner strukturierte Projekte in fast allen Stadtteilen", betont Wohnstadtrat Andreas Wanker. Außerdem werde die Stadt einen Schwerpunkt auf studentisches Wohnen legen.

Gemeinsame Projekte

Die Stadt investiert derzeit viel in notwendige Infrastrukturprojekte. „Viele Projekte werden partnerschaftlich mit dem Land umgesetzt. Die neue Straßenbahn, das Haus der Musik und der MCI-Neubau sind unverzichtbare Investitionen. Stadt und Land ziehen dabei an einem Strang – insbesondere was auch die finanzielle Beteiligung betrifft", betonen Platter und Gruber. "Darüber hinaus investiert das Land mit den Tirol Kliniken bis 2017 allein in Innsbruck 137 Millionen", rechnet Platter vor.
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