26.04.2016, 11:37 Uhr

VP-Jugendorganisationen in allen Tiroler Landesteilen wollen die landesübergreifende Freiwilligenarbeit gemeinsam stärken

Antrag im Dreierlandtag schafft Basis für die Zukunft der gemeinsamen Freiwilligenarbeit in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino.

Auf Initiative der Jugendorganisationen der Tiroler Volkspartei (Junge Volkspartei Tirol), der Südtiroler Volkspartei (Junge Generation in der SVP) und der Partito Autonomista Trentino Tirolese (Movimento Giovanile PATT) hat der Dreierlandtag einen Antrag beschlossen, der die landesübergreifende Freiwilligenarbeit in der Europaregion in den Fokus rückt.

„Mit diesem Antrag soll die Europaregion der Freiwilligenarbeit in allen Landesteilen ein besonderes Augenmerk widmen“, so JVP-Landesobmann Dominik Schrott, JG-Obmann Rene Tumler und Mauro Agosti von der jungen PATT unisono: „Es freut uns, dass dieser gemeinsamen Initiative der Dreierlandtag einstimmig die Zustimmung gegeben hat. Davon profitieren vor allem die vielen jungen Freiwilligen in der Europaregion, denen ein Austausch und die gegenseitige Anerkennung von Qualifikationen in diesem Bereich nun erleichtert werden soll.“

Junges Engagement vor den Vorhang holen


Besonders junge Menschen engagieren sich täglich und leisten so einen unglaublich wertvollen Beitrag für die gesamttiroler Gesellschaft. „Dieser Antrag soll auch den Dank für die Arbeit und den Einsatz der vielen Freiwilligen ausdrücken. Die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino soll damit auch in Zukunft Vorreiter im Bereich Ehrenamt bleiben“, so VP-Landtagsabgeordneter Florian Riedl, der den Antrag für die Tiroler Volkspartei eingebracht hat.

Konkret sollen die bestehenden Anlaufstellen wie die Freiwilligenzentren in Tirol die Möglichkeit der Freiwilligenarbeit in allen drei Landesteilen in den Fokus rücken und selbst grenzüberschreitende Projekte entwickeln. Außerdem soll eine Austauschbörse eingerichtet werden und die Bekanntmachung der Anlaufstellen und Projekten in den jeweils anderen Landesteilen verstärkt werden. Ausbildungen und Qualifikationskriterien für Freiwilligenarbeit, insbesondere bei den Blaulichtorganisationen sollen weiter harmonisiert und die gegenseitige Anerkennung erleichtert werden. „Freiwilligenarbeit ist auch eine Chance zur Integration. Auch darauf soll unter Betrachtung der geopolitischen Lage besonders geachtet werden“, schließen die drei Vertreter der Jugendorganisationen.
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