11.07.2016, 09:24 Uhr

Wolf weist Aussagen Federspiels als völlig haltlos zurück

Land Tirol setzt sich für die Sicherheit in Tirol und Innsbruck ein - das belegen zahlreiche Maßnahmen. (Foto: Gina Sanders/Fotolia)

Jakob Wolf weist auf die zahlreichen Maßnahmen hin, mit denen die Sicherheit in Tirol und Innsbruck gewährleistet wird.

TIROL. Bei einer Kundgebung am Samstag, 09.07.2017 kritisierte FPÖ-Klubchef Rudi Federspiel, die Sicherheitspolitik der Tiroler Landesregierung. Jakob Wolf Klubobmann der Tiroler Volkspartei, weist diese Vorwürfe zurück.

Kritik am Auftritt Federspiels

Rudi Federspiel meinte am Samstag bei seinem Auftritt im Rapoldipark, dass das Thema Sicherheit ein Stiefkind der Landesregierung sei. Jakob Wolf, Klubobmann der Tiroler Volkspartei, weist diese Vorwürfe zurück. „Während die FPÖ und Rudi Federspiel lauthals poltern und bei der Bevölkerung für Verunsicherung sorgen, ohne jedoch selbst zur Lösung von Problemen beizutragen, ziehen Landeshauptmann Günther Platter und die Tiroler Landesregierung mit dem Bund und der Polizei an einem Strang, um effektive Maßnahmen für die Sicherheit der Tirolerinnen und Tiroler umzusetzen.“, so Jakob Wolf.

Ausbau der Polizeipräsenz in Tirol

Die Tiroler Landesregierung setzt zahlreiche Maßnahmen um die Sicherheit in Tirol zu gewährleisten. Dazu zählen beispielsweise
  • Das neue Wachzimmer am Innsbrucker Hauptbahnhof
  • Zusätzliche Planstellen für Polizisten in Tirol
  • Die Aufstockung der Beamten in der Justizanstalt
  • Der Bau des neuen Sicherheitszentrums
  • Durchführung von verstärkten Kontrollen auf beiden Seiten des Brenners

Mit diesen Maßnahmen sollen Lösungen für bestimmte Problemstellungen gefunden werden, so Jakob Wolf. „Sicherheit steht für LH Platter und die Landesregierung an erster Stelle, wir werden alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um diese auch in Zukunft für die Tirolerinnen und Tiroler zu garantieren.“, sagt Jakob Wolf.

Sicherheit Rapoldipark

Die Landespolizeidirektion Innsbruck informiert über die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen im Innsbrucker Rapoldipark. In diesem Jahr erfolgte ein erhöhter Personaleinsatz im Rapoldipark.
  • Insgesamt wurden hier 330 Einsatzstunden mit uniformierten Streifen geleistet. - Das entspricht einer täglichen Doppelstreife für fünf Stunden.
  • 88 Personen wurden aus der Schutzzone gewiesen und Betretungsverbote ausgesprochen.
  • In 14 Fällen kam es zur Anzeige wegen der Missachtung.
  • Der Videoüberwachungsbus kam 16 Mal für insgesamt 75 Stunden zum Einsatz
  • Es kam zu 50 Schwerpunkten mit uniformierten Kräften und mit rund 50 zivilen Kräften.
  • Es kommt zum laufenden Einsatz von Diensthunden
  • Abgesehen vom Suchtmittelhandel ist die Kriminalitätsstatistik im Rapoldipark gering.

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