12.05.2016, 11:00 Uhr

Ausbildungsgarantie für Jugendliche: Positive Perspektiven

LRin Patrizia Zoller-Frischauf, Thomas Schrott (MPreis), Anton Kern (AMS) und Dietmar Weiss (AMS). (Foto: AMS)

AMS, Land Tirol und heimische Unternehmen bekämpfen gemeinsam Jugendarbeitslosigkeit

TIROL. Alle, die eine Lehrausbildung anstreben, aber vorerst keinen Ausbildungsbetrieb finden, können einen Lehrgangsplatz erhalten, um die Chance auf eine Facharbeiterlaufbahn zu wahren. Von solchen Fachkräften profitiert auch die Wirtschaft. AMS und Land Tirol gehen hier gemeinsame Wege.

Auffangnetz

Das Auffangnetz für Jugendliche besteht seit 1998. Mit einem Bündel von Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass möglichst allen ausbildungswilligen Jugendlichen eine Lehrstelle zur Verfügung steht. Eines der wichtigsten Instrumente ist die überbetriebliche Lehrausbildung, die jenen Jugendlichen, die keine Lehrstelle gefunden haben, in Form von Lehrgängen einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellt. 2015/16 sind im Auffangnetz Plätze für 730 Jugendliche vorgesehen, davon entfallen 440 direkt auf überbetriebliche Lehrplätze. AMS-Tirol Chef Anton Kern: „Im Rahmen der Ausbildungsgarantie wird mit Jugendlichen auch der Berufswahlprozess neu aufgerollt, sodass sie Chancen in Berufen erkennen, die bislang noch keine Berücksichtigung fanden.“

Ziel für das Land

Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf macht die Zielsetzung für das Land deutlich: „Unser Ziel ist es, Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz die Möglichkeit zu bieten, eine Lehre zu beginnen. Wir können mit den Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen sicherstellen, dass alle Tiroler Jugendlichen Zugang zur Berufswelt haben und damit ihre Perspektiven für die Zukunft verbessern. Für die Unternehmen ergeben sich zusätzliche Chancen, gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen.“
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