08.03.2016, 09:44 Uhr

Bodenseer fordert flexiblere Arbeitszeitgesetze

WK-Präsident Jürgen Bodenseer fordert Ende der Privilegien-Gesellschaft und warnt vor einer Arbeitszeitverkürzung durch die Hintertür (Foto: WKT)

Entwicklungen der modernen Arbeitswelt können nur durch Flexibilisierung gemeistert werden – Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren

Der Landesobmann des Tiroler Wirtschaftsbundes und Unternehmer Dr. Jürgen Bodenseer kritisiert die Arbeitszeitgesetze. Diese seien starr und von der Realität schon lange überholt. Diese machen es den Unternehmen unmöglich, den Anforderungen der momentanen Lage gerecht zu werden, so Jürgen Bodenseer.

Mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten

Jürgen Bodenseer fordert mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten. "Österreich hinkt bei der Umsetzung flexibler Arbeitszeiten weit hinterher. Deutschland oder die skandinavischen Staaten haben schon längst erkannt, dass Flexibilität der Weg der Zukunft ist!", so Bodenseer. Diese unflexiblen Arbeitszeiten sind vor allem im Gastronomie- und Hotellerie-Bereich problematisch. Hier sind saisonal bedingte Auftragsspitzen die Norm. Ein gewinnbringender Arbeitsablauf sei nur durch flexible Arbeitszeiten möglich.

Auch ArbeitnehmerInnen wollen flexiblere Arbeitszeiten

Für ArbeitnehmerInnen steht Arbeitszeitflexibilität an erster Stelle in Bezug auf die Attraktivität eines Arbeitgebers. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Deloitte-Umfrage. "Work-Life Balance und persönliche Einteilung der Arbeitszeit, vor allem mit Familie, ist für jeden wichtig. Mitarbeiter sind motivierter und produktiver, Krankenstandstage sinken und Arbeitsplätze werden sicherer. Das ist eine WIN-WIN Situation für alle!", so Jürgen Bodenseer.
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