16.06.2016, 16:38 Uhr

Neue Geschäftsmodelle, um Gesundheit und Technologie besser zu verbinden

LRin Patrizia Zoller-Frischauf und Dr. Harald Gohm (GF Standortagentur Tirol, li.) mit den beiden Keynote-Vortragenden des Tiroler Wellness Kongress Mag. Helmut List (GF Kohl & Partner Innsbruck) und Dipl.-Psych. Lutz Hertel (Vorsitzender Deutscher Wellness Verband, re.) (Foto: Standortagentur Tirol)

Land Tirol und Standortagentur Tirol unterstützen Unternehmen bei Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, um Gesundheitsthema wirtschaftlich besser nutzbar zu machen.

Wie Erhebungen der Standortagentur Tirol zeigen, strebt die heimische Tourismusbranche besonders in Wintersportdestinationen eine Intensivierung des Sommertourismus an. Dabei spiele laut 60% der Befragten der Gesundheitstourismus eine vielversprechende Rolle.

„Die Entwicklung wettbewerbsfähiger Geschäftsmodelle an den Schnittstellen von Gesundheit, Tourismus und Technologie ist dabei eine zentrale Herausforderung.“, so Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Ergänzend zur Einrichtung des Tourismusforschungszentrums und des Bachelorstudiums „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“ durch das Land Tirol bietet die Standortagentur Tirol Unternehmen unterschiedlicher Branchen Unterstützung bei der Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle an. „Im Kompetenzdreieck von Tourismus, Technologie und Gesundheit eröffnen sich neue Chancen, um Tirol sowohl als Urlaubs-, Sport- und Gesundheitsland zu positionieren und die heimischen Unternehmen, speziell auch unsere Familienunternehmen im Tourismus im Wettbewerb zu stärken. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit über Branchen hinweg“, so LRin Zoller-Frischauf.

Kompetenzführerschaft ausbauen

Digitalisierung, Finanzierungsfragen und die Internationalisierung von Eigentümerstrukturen brächten bestehende Geschäftsmodelle in zahlreichen Branchen an ihre Grenzen, hält Dr. Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol fest.

„Im Kern unserer Zusammenarbeit mit Unternehmen konzentrieren wir uns darauf, kommende Trends und Kundenwünsche zu identifizieren, für Tirol aufzubereiten und dazu Pilotprojekte zu initiieren und zu begleiten. Künftig werden Maßnahmen zur Professionalisierung von Geschäftsmodellen sowie zur Nutzung alternativer Finanzierungs- und Investitionsmodelle dabei ebenso eine Rolle spielen. Um die Bereiche Gesundheit und Technologie noch weiter zu verschränken werden wir außerdem branchenübergreifende Partnerschaften und Kooperationen etwa mit dem Bereich Life Sciences intensivieren, damit Produkte und Dienstleistungen mit klaren Alleinstellungsmerkmalen entwickelt werden können. Letztlich geht es darum, Wertschöpfungsketten insgesamt zu optimieren", umreißt Gohm die geplanten Fokussierungen.

In diesem Sinne bietet die Standortagentur Tirol seit längerem „Innovationsworkshops“ für unterschiedliche Branchen an, in denen Unternehmen mit ausgewählten Experten anstehende Geschäftsentwicklungen und Innovationsvorhaben hinsichtlich Umsetzbarkeit und Rentabilität untersuchen können. Auch beim Tiroler Wellness Kongress 2016 wurde dieses Service angeboten und rege in Anspruch genommen. Harald Gohm: „Mit diesem Service unterstützen wir Tiroler Unternehmen dabei, im Wettbewerb mit anderen Unternehmen Kompetenzführerschaft auf- und auszubauen.“
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