04.08.2016, 09:57 Uhr

SPAR prämiert Tiroler Landwirt für Humus-Aufbau

V.l. Landwirt Romed Wopfner und Mag. Hannes Knapp, Leiter Einkauf & Sortiment bei SPAR Tirol & Salzburg mit dem Zertifikat für das „SPAR Frutura Humusaufbauprojekt“. (Foto: Spar)
TIROL. „Gesunde Böden für gesunde Lebensmittel“ – unter diesem Motto starteten SPAR und der WWF Österreich im vergangenen Jahr eine Kooperation für den Aufbau hochwertiger Humusböden und für die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung. Die teilnehmenden Landwirte erhalten für die zusätzliche Bindung von CO2 im Boden von SPAR attraktive Prämien. Somit leisten die „Humus-Bauern“ einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Auch in den nächsten Jahren will SPAR weitere Landwirte für das Projekt gewinnen und so die Humus-Aufbauflächen in ganz Österreich ausweiten. Den Umstieg belohnt SPAR mit einer Absatzgarantie und mit Prämien für eine nachgewiesene Erhöhung des Humusgehaltes. Insgesamt konnten dieses Jahr österreichweit 40.000 Euro an Erfolgshonoraren ausgeschüttet werden. Romed Wopfner, Produzent von Kartoffeln, Karotten, Stangensellerie und Kraut, ist Landwirt in Thaur, der durch Bodenuntersuchungen eine positive Veränderung des Humusgehaltes nachweisen konnte und für das zusätzlich im Boden gebundene CO2 eine Prämie erhalten hat. Dazu meint Dr. Christof Rissbacher, Geschäftsführer SPAR Tirol & Salzburg: „Ich freue mich sehr, dass wir Romed Wopfner für das Humusprojekt gewinnen konnten, denn so leisten wir gemeinsam, Landwirte, Handel und Kunden, einen Beitrag zum Klimaschutz und für den Aufbau von gesunden Böden!“

70 „Humus-Bauern“ als SPAR-Lieferanten

Derzeit bewirtschaften rund 70 Landwirte in ganz Österreich über 950 Hektar als Humus-Aufbauflächen, was etwa der Größe von 1.500 Fußball-Feldern entspricht. Auf dieser Fläche können pro Jahr rund 40.000 Tonnen CO2 gebunden werden. Das Humusprojekt trägt so nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern es verbessert auch die Bodenfruchtbarkeit und den Ertrag. Humus wird aufgebaut, indem nur noch minimal gepflügt und mit Kompost oder Stallmist gedüngt wird. Unkraut wird mit Stroh statt Herbiziden bekämpft. Zusätzlich wird mit der traditionellen Fruchtfolge gearbeitet. Auch die Anzahl der Gemüseartikel soll von derzeit durchschnittlich vier auf bis zu zehn Salat- und Feldfruchtsorten, wie etwa Kohlrabi oder Sellerie steigen. Für Kundinnen und Kunden sind die Gemüsesorten aus Humusanbau durch ein eigenes Logo und das WWF-Partnerlogo zu erkennen.

SPAR-Gemüse aus Humusanbau

Gesunde, humusreiche Böden erfüllen wichtige Funktionen: Sie liefern uns Lebensmittel, filtern unser Trinkwasser, dienen als Hochwasserschutz und nehmen auch noch jede Menge CO2 auf. Doch die Qualität der Böden nimmt ab. Durch intensive Landwirtschaft, Monokulturen und Industrie-Dünger sind viele unserer Böden ausgezehrt und der Humusgehalt wird dadurch deutlich reduziert. SPAR hat deshalb mit dem WWF Österreich eine Kooperation für gesunde Böden gestartet. Dabei werden mit Landwirten neue Humusflächen aufgebaut, auf denen das nährstoffreiche und sehr gut schmeckende SPAR-Gemüse angebaut wird.
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