14.10.2016, 14:05 Uhr

"International School of Südburgenland": 50 Jahre BORG und 40 Jahre HAS Jennersdorf

Zahlreiche Karrieren begannen an dieser Schule, Absolventen sind heute Universitätsprofessoren, Leitbilder in der Wirtschaft oder bekleiden politische Ämter.

JENNERSDORF. Am 13. Oktober 2016 veranstaltete die Schule einen großen Festakt mit einem beeindruckenden Programm. Lehrer, ehemalige Absolventen, Vertreter der Wirtschaft und Politik und natürlich Schüler des BORG/HAS Jennersdorf feierten gemeinsam die beiden großen Jubiläen. LRin Verena Dunst, LSR-Präsident Heinz Josef Zitz, Bgm. Willi Thomas, VizeBgm. Bernhard Hirczy, LAbg. Ewald Schnecker, Bezirkshauptmann Hermann Prem, Leiter der Pädagogischen Hochschule Klaus Novak, der erste Direktor der Schule Karl Brunner, um nur einige zu nennen.
Durch die Feierlichkeiten moderierte Sky-Moderator Gerfried Pröll, für den dieser Auftrag als ehemaliger Schüler "ein ganz besonderes Vergnügen und eine große Ehre war".

Wort und Bild

In den rund 90 Minuten der Festveranstaltung wurde in Wort und Bild auf die Geschichte beider Schulen zurückgeblickt, so manche Anekdote erzählt und ein kurzweiliges, abwechslungsreiches Programm den zahlreich erschienen Ehrengästen, sowie der gesamten Schulgemeinschaft, geboten. Der Schulchor gab den Song Yesterday von den Beatles in Englisch, Französisch, Spanisch und Latein zum Besten. Auch das Äthiopische Filmprojekt und die akrobatische Tanzeinlage der 7. Klassen beeindruckte die Gäste.

"In unserer Schule tut sich was"

Für Vizebgm. Bernhard Hircy und ehemaliger Schüler war die Diashow der klare Beleg dafür, dass die Schule mit laufenden Projekten, einem lebendigen Unterricht und vielen außerschulischen Aktivitäten den Absolventen das beste Rüstzeug für ihren weiteren Bildungsweg mitgibt. "Die Schule ist das Aushängeschild für unsere Stadtgemeinde und die Zusammenarbeit ist hervorragend", so Hirczy. "Wir wollen Persönlichkeiten ausbilden und das gelingt uns mit dem tollen Lehrerteam auch", sagt Hirczy abschließend.

Bildung vor Ort

LRin Verena Dunst verweist auf die Wichtigkeit der Bildung vor Ort und spricht den wesentlichen Zusammenhang von Bildung und Wirtschaftswachstum an. 1966 gab es im Burgenland 600 Studenten, heute sind es 5.500. Waren es vor 50 Jahren gerade 150 Maturanten, sind es heute 1.600. Die Zahl der Beschäftigten stieg von 42.900 auf 104.000. "Diese Erfolge wären ohne die Bildung nicht möglich. Daher ist es wichtig, dass wir nicht stehen bleiben und ständig dazulernen", sagt Dunst. Aus dem Grund wird das Land bis 2020 auch rund 120 Mio. in Schulbauten investieren und insgesamt 200 Mio. Euro pro Jahr für die Bildung und Entwicklung zur Verfügung stellen.

Alleinstellung

LSR-Präsident Heinz Josef Zitz weiß um die Bedeutung der Schule, ist sie die einzige berufsbildende (HAS) und maturaführende (BORG) Schule im Bezirk. "Direktor Karl Brunner hatte vor 40 Jahren die Idee, eine praxisbildende Schule einzuführen, heute sind Handelsschulen in ganz Österreich zu finden", erzählt Zitz. "Schule sollte nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch soziale Kompetenzen und genau das gelingt ihnen hier hervorragend", so der Präsident. "Die Lehrer setzen sich für ihre Schüler ein", sagt LRin Verena Dunst.

Erfolgreiche Absolventen

"In den letzten 50 Jahren haben rund 2.000 Menschen unsere Schule besucht und aus den meisten ist auch 'wos gscheits' geworden", sagt Dir. Peter Pommer. Trotzdem das Gymnasium und die Handelsschule zwei völlig unterschiedliche Schultypen sind, sehe man sich als eine Schule. Das hervorragende Renommee führt Schüler auch von der Steiermark, Ungarn, Slowenien und anderen Ländern an die Schule. "In diesem Jahr haben wir auch 11 Schüler aus Afghanistan, Irak, Iran, Syrien und Somalia an unserer 'International School of Südbugenland'", so der Direktor abschließend.
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