16.10.2016, 13:22 Uhr

Tankstelle kann von Feuerwehr notversorgt werden

Externe Einspeisung in das Stromnetz der Tankstelle Schwarzer

Einzigartiges Projekt im Bezirk Jennersdorf


Eine groß angelegte Katastrophenhilfsdienstübung (KHD), wie jene vom Samstag, den 15. Oktober 2016, dient vor allem dazu um umfangreiche Schadenslagen zu simulieren und zu beüben. Für einen reibungslosen Betrieb der Fahrzeuge und Geräte ist neben der Mannschaft auch Treibstoff in größeren Mengen erforderlich. Würden alle eingesetzten Fahrzeuge und Geräte den Übungsbetrieb für 24 Stunden aufrecht halten, wären dazu bis zu 5.000l Treibstoff erforderlich – Mengen die von der Feuerwehr nicht bevorratet werden können.

Bei dieser erwähnten KHD-Übung wurden Wald- und Flurbrände simuliert, bei denen es zu einem großflächigen Stromausfall kam, welcher nicht sofort behoben werden konnte. Neben Einschränkungen des täglichen Lebens ist auch die Treibstoffversorgung zusammengebrochen. Ein Szenario also, welches jederzeit real werden kann.

Aus diesem Grund wurde auf Initiative des Bezirksfeuerwehrkommandos Jennersdorf die Tankstelle Schwarzer in Jennersdorf umgerüstet, sodass diese jederzeit mit Stromaggregaten der Feuerwehr versorgt werden kann. So ist sichergestellt, dass auch im Katastrophenfall eine Treibstoffversorgung gegeben ist. Für dieses im Burgenland einzigartige Projekt konnte die Tankstelle Schwarzer als Partner der Feuerwehr gewonnen werden. Dafür waren Umbauarbeiten in der vorhandenen Stromversorgung der Tankstelle notwendig, wofür dem Betreiber August Schwarzer besonderer Dank gilt. Bislang konnten Feuerwehrfahrzeuge zwar rund um die Uhr betankt werden – nun ist dies auch bei Stromausfall möglich.

Neben der Tankstelle kann auch das Feuerwehrhaus Jennersdorf über einen fix installierten Stromerzeuger notversorgt werden. Damit ist die Feuerwehr in der Lage, mit komplexen Schadenslagen umzugehen, dies rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.
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