02.06.2016, 12:41 Uhr

Hoch hinaus wollte Franz Reindl immer schon

Franz Reindl und sein Nachfolger Andreas Trenker
Jennersdorf: Dachdeckerei Reindl |

Franz Reindl ist seinem Beruf als Dachdecker und Spengler treu geblieben

Die Berufswahl fiel dem Dachdecker und Spengler Franz Reindl nicht schwer. Verbrachte er doch schon als Jugendlicher viel Zeit mit seinem Vater auf den Dächern, hoch über Jennersdorf. „Mein Vater war Bauer und verstand sich auf das Flicken von Dächern“, erzählt Reindl. „Mir gefiel, was mein Vater machte und so erlernte ich das Handwerk in einem Betrieb in Fehring“.

Nach vielen Jahren in verschiedenen Betrieben wagte Franz Reindl den Schritt in die Selbständigkeit. In einem wunderschön restaurierten Vierkanthof in der Lindenalle führen er und Gattin Gertrude Reindl einen Vorzeigebetrieb mit acht Mitarbeitern.

Gute Auftragslage

Vom Dach fiel er auch schon, erinnert er sich an eine Schrecksekunde in der Obersteiermark. Heute kann er darüber lachen. „Ich rutschte aus und fiel vier Meter in die Tiefe, zum Glück in einen tiefen Schneehaufen hinein“.

Mit der Auftragslage sind die Geschäftsleute zufrieden. „Die Leute schätzen Bodenständigkeit und vertrauen uns als Betrieb“. Was den Meister weniger freut, sind die Dumpingpreise aus dem benachbarten Ausland. „Man muss auf festen Beinen stehen um da noch mithalten zu können“, bedauert Reindl.

Um die Nachfolge macht er sich dennoch keine Sorgen. In wenigen Jahren wird Mitarbeiter Andreas Trenker den Betrieb übernehmen und im Sinne der Geschäftsleute weiterführen. „Dann bleibt endlich Zeit zum Golfen“, so der ambitionierte Golfspieler.

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