25.05.2016, 16:42 Uhr

FINISSAGE zur schrägsten Werkschau im 8.

Wann? 27.05.2016 15:00 Uhr bis 27.05.2016 21:00 Uhr

Wo? "Galerie Sandpeck Wien, Florianigasse 75, 1080 Wien AT
Herzlich willkommen zu Ingo Seliger,D FINISSAGE zur schrägsten Werkschau in der Galerie Sandpeck Wien 8 Florianigasse 75, Ecke Uhlplatz... am Freitag, 27.Mai 2016 von 15–21Uhr
Wien: "Galerie Sandpeck Wien | Herzlich willkommen zu Ingo Seliger,D
FINISSAGE zur schrägsten Werkschau in der
Galerie Sandpeck Wien 8
Florianigasse 75, Ecke Uhlplatz...
am Freitag, 27.Mai 2016 von 15–21Uhr


Ingo Seliger wurde während des Kalten Krieges Ende 1963 in Westberlin geboren.
Nach seinem Abitur studierte er in Saarbrücken und in Düsseldorf Grafikdesign. Das Studium schloss er 1990 ab. Danach arbeitete er für mehr als eine Dekade in der psychiatrischen Krankenpflege, um seine künstlerische und finanzielle Freiheit zu wahren.
Hier hatte er die Gelegenheit, sich intensiv mit dem faszinierenden, bildnerischem Schaffen und den Parallelwelten insbesondere von schizophrenen Menschen auseinanderzusetzen. Ingo Seliger bezeichnet diese Outsider Art als eine seiner wichtigsten Wurzeln. 1999 wurde durch eine Brandstiftung fast sein gesamtes bis dahin entstandenes Werk (ca. 2000 Zeichnungen und Malereien) vernichtet.
Nach weiteren beruflichen Qualifikationen arbeite er ab 2006 jahrelang in der Entwicklungszusammenarbeit zunächst in Papua Neuguinea und dann Kambodscha. Die archaische Originalität indigener Kunst in Ozeanien und der Formenreichtum Asiens inspirierten ihn zu tiefst. Im letzten Jahr war er während der Ebola-Epidemie in Sierra Leone tätig. Auch hier warf er einen Seitenblick auf afrikanische Kunst.
Über all die Jahre entwickelte er einen verstörenden, individuellen Stil, der sich einer bekannten kunsthistorischen Einordnung entzieht. Er selbst ordnet sich in die Bordart (von Border + Art) ein, also einer Kunst, die sich auf dem schmalen Grat zwischen Insider und Outsider Art bewegt. Die Zeichnungen führen in ihrer Monstrosität innere Dialoge – mal lauter, mal leiser und dienen als Projektionsfläche eigener Ambivalenzen.
Die jetzige Ausstellung „Ich bin normal. Ich bin normal. Ich bin normal.“, die in einer Reihe von Vorgängerausstellungen steht, spielt auch im Titel mit diesem Grenzspaziergang zwischen herkömmlich und verrückt.
Als Autor für den Text konnte Ingo Seliger das Alter Ego, Aaron van Aachen, überzeugen, sich eine Geschwülstigkeit aus dem Kopf wachsen zu lassen.
mehr: https://www.facebook.com/Ingo.J.Seliger
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