Stevia - besser als Zucker

Stevia rebaudiana ... Bild von: http://entheopedia.org/?action=Photos&pid=141
Endlich darf Stevia auch in Österreich als Süßstoff verkauft und verwendet werden. Leider ist es vielerorts jedoch immer noch schwer erhältlich, wie beinahe alles, was gesund für den Menschen ist.

Dieser natürliche Süßstoff wird aus der Pflanze Stevia rebaudiana oder auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt, gewonnen. Es hat eine 300-fach höhere Süßkraft als der herkömmliche Zucker und ist hervorragend für Diabetiker geeignet. Ihm konnte bisher auch keine krebserregende Wirkung nachgewiesen werden, und das, obwohl es schon viele Jahre bekannt ist. Beim eigentlichen Süßstoff, dem Steviosid, konnte keine mutagene oder genotoxische Wirkung nachgewiesen werden. Die Blätter selbst sind auch nicht giftig. Für die Zuckerindustrie könnte das in Zukunft enorme Einbußen bedeuten.

Die Pflanze ist ursprünglich in Südamerika beheimatet, in dem Grenzgebiet von Paraguay und Brasilien. Den Ureinwohnern ist die starke süßende Wirkung bereits seit Jahrhunderten bekannt und diese Menschen leiden nicht an Karies oder Zuckerkrankheiten. Außerdem ist Stevia gut bei Bluthochdruck, da es diesen hilft zu regeln.

Der Geschmack ist natürlich gewöhnungsbedürftig und man muss auch lernen, dass man es äußerst mäßig verwendet, da man sonst alles übersüßt, was dann einen unangenehmen Nachgeschmack verursachen kann.

Ich persönlich machte einmal eine negative Erfahrung damit aufgrund meiner Migräneanfälligkeit. Bei großen Kopfschmerzen wirkt sich der lang anhaltende süße Geschmack eher negativ aus, da einem leicht übel davon wird.

Grundsätzlich finde ich es jedoch super, dass es nun endlich offiziell frei gegeben wurde.

Mehr darüber kann man auch sonst im Internet und in dem Artikel lesen:
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/28...
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2 Kommentare zum Beitrag
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Heinrich Kaller aus Stockerau am 01.03.2012 um 16:21 Uhr  
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Alexandra Salvenmoser aus Kirchbichl am 01.03.2012 um 17:13 Uhr  
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