05.06.2016, 15:30 Uhr

Ruine Seisenburg-Runde

Pettenbach: Ruine Seisenburg |

Eine schöne einfache Runde in herrlicher Landschaft.

Eigentlich war an diesem Tag, zumindest am Vormittag, eine Bergtour angesetzt gewesen. Allerdings verschoben wir diese, wegen einer Knöchelverstauchung und beschlossen nach einem gemütlichem Frühstück zuerst auf die Seisenburg-Ruine zu gehen. Sollte es mit der Knöchelverletzung hinhauen, wollten wir noch auf den Perneckerkogel weitergehen. Schließlich trennten uns von der Ruine und dem Gipfelkreuz nur noch eine Stunde.

Schon am Ausgangspunkt, Parkplatz zur Ruine Seisenburg in Pettenbach, Ortsteil Dörfl, fing es zu regnen an. Was uns aber nicht davon abhielt, zumindest bis zur Ruine zu gehen, Regenschirme hatten wir ja dabei und eine halbe Stunde würde schon gehen, sonst ließen wir dieses Mal alles zu Hause.
Wir folgten am Anfang ein kurzes Stück der Asphaltstraße leicht bergan und gingen danach links auf dem Forstweg weiter. Bei einer Gabelung, geradeaus oder dem Weg nach links folgen, gingen wir auf der Schotterstraße nach links weiter zu den Hinweisschildern. Dort zweigten wir nach rechts ab – Beerrunde. Eine Holzfigur, die einen Jäger darstellen soll und ein Schild machten uns darauf aufmerksam, dass wir ab jetzt auf einem Jägersteig unterwegs sein werden. Nach einem kurzem Stück auf einem Karrenweg gingen wir leicht nach rechts auf einem Waldsteig weiter. Dieser führt unterhalb des Karrenweges beinahe flach dahin. Nach kurzer Zeit gelangten wir wieder auf die Forststraße, der wir nur wenige Schritte folgten. Nun ging es endgültig in den Wald hinein, der Regen ließ Gott sei Dank nach und die Sonne kam zum Vorschein. Auf schmalem Weg überquerten wir des Öfteren einen Bach und schritten mal ansteigend, mal flach dahin. Dabei bezauberte uns dieser märchenhafte Wald und diese schöne Landschaft immer wieder auf das Neue.

Nach geraumer Zeit, wir schauten nicht auf die Uhr aber schätzten eine Stunde Gehzeit, tat sich plötzlich der Wald auf und wir standen auf einer Wiese. Zu unserer rechten Seite befand sich die Ruine mit einer mystischen Geschichte, siehe Bilder. Schade ist, dass die Ruine so verkommen musste und zugleich bewundernswert ist es, dass es Freiwillige gibt, die versuchen die Ruine zu erhalten.
Wir beschlossen auf der Forststraße abzusteigen, die mehr oder weniger genau gegenüber des Ausstieges vom Jägersteig hinabführte. Doch zuvor begutachteten wir noch das wunderschöne gelbe Haus mit der herrlichen Pflanzenwelt.
Nach nicht einmal einer halben Stunde befanden wir uns am Ausgangspunkt wieder.
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Erika Bauer aus Bruck an der Mur | 05.06.2016 | 18:55   Melden
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Erwin Hofbauer aus Kufstein | 06.06.2016 | 07:46   Melden
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