02.08.2016, 15:21 Uhr

Das war der Weltjugendtag 2016: Eine Oberösterreich-Bilanz

(Foto: Kath. Jugend OÖ)

120 junge Oberösterreicher sind am Weltjugendtag nach Krakau gepilgert und ließen sich von Papst Franziskus beeindrucken.

Sie waren erstaunt, dass ein friedliches Miteinander von Menschen aus über 180 Nationen so gut funktionieren kann. Highlights der Veranstaltung war das vielfältige Rahmenprogramm mit Konzerten, Tanz- und Zaubershows, Sportbewerben, Filmvorführungen, Konferenzen, Evangelisationen und dem Abschlussgottesdienst durch Papst Franziskus, bei dem vor Fremdenhass, Drogen und Konsum gewarnt wurde.

Die Verantwortliche der Katholischen Jugend Oberösterreich, Judith Zeitlhofer, war beeindruckt von der Gastfreundschaft und Freundlichkeit in Krakau. „Es war einfach unglaublich – man hat in der ganzen Stadt kein einziges grantiges Gesicht gesehen! Polizisten, Security-Mitarbeiter – alle haben gelächelt, gewunken, waren immer geduldig. Das war wunderschön.“ Die Sicherheitsvorkehrungen mit 40.000 Sicherheits- und Rettungskräfte, 20.000 Polizisten, 800 Mitglieder des Staatsschutzes und 11.000 Grenzschützer waren enorm, nur im Hintergrund erkennbar und somit nicht störend. Es war keine Terrorangst spürbar, was sich nur die Wenigsten, in Anbetracht der Anschlags-Reihe der letzten Wochen, vorstellen konnten. Weiters wurde für die Pilger Sonder-Straßenbahnen und Shuttlebusse eingeführt, die, wie auch die Essensausgabe, gut funktionierten.

Ein Papst für alle

Vielen Jugendlichen gefällt „Papa Francesco“ deswegen so gut, weil er kritisch ist und sich ihrem Jargon bedient. Wer Jesus folgen wolle, müsse „das Sofa gegen ein Paar Schuhe austauschen“, um nie erträumte Wege zu gehen.

Schon jetzt freuen sich wieder tausende Jugendliche auf den nächsten Weltjugendtag, der 2019 in Panama, dem Heimatkontinent des Papstes, stattfinden wird und fiebern der Veranstaltung gebannt entgegen.
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